30 % der Importunternehmen in der DR arbeiten im informellen Sektor

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Fast 30 Prozent der Importunternehmen in der Dominikanischen Republik sind informell tätig, was die Regulierung dieses Segments erschwert, wie das Nationale Statistikamt (ONE) mitteilt.

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© almomento.net

Ende 2023 waren in der Dominikanischen Republik 51.000 Importeure registriert, darunter Unternehmen und Einzelpersonen. 29,9 Prozent davon, d. h. 15.264, sind nicht gesetzlich geregelt.

Nach Ansicht von Experten beeinträchtigt die Informalität nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern schränkt auch den Zugang zu Finanzmitteln und rechtlichen Vorteilen ein.

Der Mangel an Informationen über diese 15.264 Unternehmen erschwert die Kontrolle dieses Segments und die Kenntnis ihrer tatsächlichen Auswirkungen auf die nationale Wirtschaft.

Das NSO-Dokument „Profile of importing companies 2023“ (Profil der importierenden Unternehmen 2023) gibt auch an, dass die Zahl der formellen Importeure im Jahr 2023 35.736 betrug, was einem leichten Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber 2022 entspricht, als 36.253 gezählt wurden.

Der Bericht stellt fest, dass dieser Rückgang und der Rückgang des gekauften Wertes um 6,8 Prozent, was 28,758 Milliarden US-Dollar entspricht, auf ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld für den Handel schließen lassen.

Das NSO gibt an, dass die formellen Importeure im Jahr 2023 etwa 945.294 Personen beschäftigten, hauptsächlich im Dienstleistungssektor (42,1 Prozent), was einem Anstieg von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Hinsichtlich der Zusammensetzung der Erwerbsbevölkerung wird festgestellt, dass die Männer mit 61,2 Prozent in der Mehrheit sind.

Die wichtigsten Herkunftsländer der Importe sind die Vereinigten Staaten, China, Brasilien, Mexiko und Spanien, in dieser Reihenfolge.

Die Organisation wies darauf hin, dass die Informalität in diesem Sektor die Bedeutung von Maßnahmen zur Förderung der Legalisierung und zur Stärkung der formellen Wirtschaft bestätigt, um ein wettbewerbsfähigeres und nachhaltigeres Umfeld zu schaffen.

Die im vergangenen Juni vorgestellte Nationale Erhebung über Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KKMU) 2022-2023 ergab, dass von den 404.034 im Land existierenden Unternehmen 85,2 Prozent informell sind.

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