Beginn in der Dominikanischen Republik

50 Millionen US-Dollar werden investiert, um Sargassum im Karibikraum zu bekämpfen

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InterEnergy Group gab die Einrichtung eines Fonds in Höhe von 50 Millionen US-Dollar bekannt, der öffentliche und private Kräfte im Kampf gegen das Sargassum im Karibikraum bündeln soll – beginnend in der Dominikanischen Republik.

Während der 20. Ausgabe der Clinton Global Initiative (CGI) in New York erklärte Rolando González-Bunster, Präsident und Geschäftsführer der InterEnergy Group, dass dieser Fonds Teil des Engagements des Unternehmens für eine nachhaltige Entwicklung des Tourismussektors sei.

„Seit ihrer Teilnahme an der ersten CGI-Konferenz setzt sich die Firma dafür ein, Ideen in konkrete Maßnahmen umzusetzen, im Vertrauen auf die Kraft des Privatsektors, um einen echten Einfluss auf die Gemeinschaften zu erzielen. Zu den wichtigsten Erfolgen zählen der Bau der ersten großen Windparks in der Dominikanischen Republik – Quilvio Cabrera und Los Cocos I – sowie die Entwicklung des Laudato Si’-Parks in Panama, des größten Windparks in Mittelamerika und der Karibik“, hob er hervor.

Er fügte hinzu, dass die vergangenen 20 Jahre von wegweisenden Projekten geprägt waren, darunter die Umstellung der dominikanischen Anlage Energas auf Erdgas und der Bau der Generadora Gatún in Panama – der größten Erdgasanlage der Region.

Über das Unternehmen CEPM verfolgt InterEnergy zudem das Ziel der Klimaneutralität, mit über 270 MW installierter Solarleistung und mehr als 150 MWh Speicherkapazität innerhalb von nur drei Jahren, ergänzt durch innovative Projekte wie die vollständige Umstellung der Isla Saona auf 100 % erneuerbare Energie im Jahr 2023.

Ebenso kündigte González-Bunster die Umstellung zweier Kraftwerke in Jamaika auf Erdgas an. Dieses Projekt soll die CO₂-Emissionen um bis zu 40 % senken und über 250 000 Haushalten der Insel sauberere und kostengünstigere Energie liefern.

Mit diesen neuen Verpflichtungen feiert InterEnergy 20 Jahre Zusammenarbeit mit der Clinton Global Initiative und treibt die Energiesicherheit, Dekarbonisierung und nachhaltige Entwicklung in Lateinamerika und der Karibik weiter voran.

González-Bunster betonte, dass InterEnergy in den vergangenen zwei Jahrzehnten über 2 Milliarden US-Dollar in saubere und nachhaltige Energieprojekte investiert habe, die Meilensteine im regionalen Übergang zu erneuerbaren Energien gesetzt haben.

Foto(s):arecoa.com
Quelle:arecoa.com