Regierungspartei wird abgestraft

63,3 % der Befragten halten die wirtschaftliche Lage in der Dominikanischen Republik für schlecht

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Eine Mehrheit der Bevölkerung der Dominikanischen Republik (63,3 %) ist der Ansicht, dass die wirtschaftliche Situation des Landes schlecht ist. Das ergab eine Umfrage des Instituts Imagen Pública Consulting, die zwischen dem 15. und 30. September dieses Jahres durchgeführt wurde.

Weitere 30,0 % bewerten sie als mittelmäßig, 4,11 % als gut und nur 0,06 % als sehr gut.

Laut den Ergebnissen sind 65,59 % der Meinung, dass die Regierung der Partei Revolucionario Moderno (PRM) unter Präsident Luis Abinader keine gute Arbeit leistet, und 98,89 % glauben, dass es Korruption in der Regierung gibt.

Auf die Frage „Welche sind Ihrer Meinung nach die Hauptprobleme des Landes?“ nannten 32,6 % die Unsicherheit, 31,94 % die hohen Lebenshaltungskosten, 21,6 % das Verkehrschaos, 4,75 % die Arbeitslosigkeit, 2,72 % die haitianische Einwanderung und 1,95 % die Verschlechterung öffentlicher Dienstleistungen.

Auf die weitere Frage, „Wie wird sich die Lage des Landes im Jahr 2025 entwickeln – verbessern, gleich bleiben oder verschlechtern?“, antworteten 73,97 % mit „wird sich verschlechtern“, 18,99 % mit „bleibt gleich“ und 7,04 % mit „wird sich verbessern“.

Thema Haiti, Regierungsarbeit und Korruption

Bezüglich der Maßnahmen der Regierung zur Bewältigung des Problems der haitianischen Migration bewerteten 61,95 % deren Handhabung als schlecht, 26,98 % als mittelmäßig und 9,34 % als gut.

Technische Daten

Die Firma Imagen Pública Consulting führte die Feldarbeit mit technischer Unterstützung eines auf Software und künstliche Intelligenz spezialisierten Unternehmens durch. Die Umfrage fand zwischen dem 15. und 30. September dieses Jahres statt und basierte auf persönlichen, zufällig ausgewählten Interviews.

Der Auftraggeber war eine Unternehmensgruppe, die zunächst nicht näher genannt wurde. Die Befragung umfasste die 13 wichtigsten Provinzen des Landes – darunter der Nationale Distrikt, Santo Domingo, Santiago, La Vega, San Cristóbal, La Altagracia, San Pedro de Macorís, Duarte, La Romana, Peravia, Monte Plata, Monseñor Noel und Hermanas Mirabal –, die zusammen 75,1 % der Wählerschaft repräsentieren.

Laut Mariano Abreu, CEO von Imagen Pública Consulting, beträgt das Vertrauensintervall 95 % und der Fehlerbereich 3 %. Der Fragebogen umfasste zudem Punkte zur politischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation der Dominikanischen Republik.