800.000 Nutzer illegal an das Stromnetz angeschlossen

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Der Präsident des Unified Council of Electricity Distribution Companies (CUED), Celso Marranzini, sagte am Montag in seiner Sendung „LA Semanal“, dass mehr als 800.000 Nutzer illegal an das Stromnetz angeschlossen sind, ohne Rechnungen zu bezahlen.

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© Almomento.net

Diese illegalen Anschlüsse sind einer der Gründe, die zur Überlastung des Stromnetzes des Landes führen und häufige Stromausfälle aufgrund von verschiedenen Pannen verursachen.

STROMFLUSS ÜBERSTEIGT KAPAZITÄT

Andererseits schätzte Marranzini den exponentiellen Anstieg der Nachfrage der dominikanischen Bürger bei den drei Stromversorgern des Landes – Edenorte, Edesur und Edeeste – seit 2020 ein.

Diese übermäßige Stromnachfrage in Verbindung mit dem Alter der Infrastrukturen führt dazu, dass „die Energieströme die Netzkapazitäten während der Spitzenverbrauchszeiten übersteigen“ und dass häufige Ausfälle zu zusätzlichen Unterbrechungen führen.

In Bezug auf die Transformatoren erklärte der CUED-Präsident, dass 9,72 % der Transformatoren in Edenorte überlastet sind, 42,37 % in Edesur und 44,62 % in Edeeste.

MASSNAHMEN ZUR REDUZIERUNG DER VERLUSTE BIS 2027

Außerdem wies er darauf hin, dass die Überlastung der Netze auch die kumulierten Verluste selbst in 24-Stunden-Stromkreisen erhöht hat und dass alle Provinzen des Landes jeden Monat Energieverluste verzeichnen.

Zu den Maßnahmen, die die dominikanische Regierung ergreifen wird, um den Betrieb der Verteilerunternehmen effizienter zu gestalten, gehört daher auch die Reduzierung der Verluste bis 2027.

Für Edenorte und Edesur, die derzeit Verluste von 26 % bzw. 32 % verzeichnen, besteht das Ziel für 2027 darin, diese auf 20 % zu senken. Im Falle von Edeeste sollen die Verluste von 56 % auf 41 % gesenkt werden.

Marranzini bestätigte auch, dass die notwendigen Investitionen für den Ersatz von Ausrüstungen und den Ausbau der Verteilungsnetze getätigt werden, wobei er die Unterstützung von Banken zur Finanzierung von Investitionen hervorhob und auf die 255 Millionen Dollar der Weltbank hinwies.

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