Der Dominikanische Rat für Evangelische Einheit (CODUE) äußerte seine Besorgnis über die jüngste Entscheidung des Obersten Verwaltungsgerichts (TSA), die eine Änderung der Grenzen des Nationalparks Jaragua zu Zwecken touristischer Nutzung erlaubt.
Dieses Urteil, das von Pastor Feliciano Lacen Custodio als direkte Bedrohung für das Nationale System geschützter Gebiete bezeichnet wurde, gefährdet die Verpflichtungen, die die Dominikanische Republik gegenüber internationalen Organisationen wie der Unesco eingegangen ist.
Lacen Custodio unterstützt die Haltung des Ministeriums für Umwelt und natürliche Ressourcen, vor dem Verfassungsgericht Berufung einzulegen, um dieses Urteil aufzuheben, mit der Begründung, dass es den nationalen Rechtsrahmen verletze.
„Die Nutzung einer Vollstreckungsklage, um die Grenzen eines geschützten Gebiets zu verändern, ist inakzeptabel und missachtet die Rechtsordnung unseres Landes“, erklärte Pastor Lacen Custodio.
Er betonte, dass der Nationalpark Jaragua eine wesentliche Säule innerhalb des Biosphärenreservats des Landes sei, das international für seinen Beitrag zur Wassersicherheit, zur Klimastabilität und zur Gesundheit anerkannt ist.
Dieser Naturraum stellt nicht nur ein „Erbe von universellem Wert“ dar, sondern stärkt auch die Widerstandsfähigkeit gegenüber ökologischen Herausforderungen.
Jeder Versuch, die Grenzen dieses Nationalparks zu verändern, gefährdet nicht nur den nationalen ökologischen Reichtum, sondern auch die Glaubwürdigkeit des Landes bei der Einhaltung seiner internationalen Naturschutzverpflichtungen.
Codue ruft die zuständigen Behörden dazu auf, diese Entscheidung zu überdenken und dem Schutz unserer natürlichen Ressourcen Priorität einzuräumen.
