Deutschland baut Brücken

Deutschland verstärkt wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Dominikanischen Republik

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Die Dominikanische Republik gewinnt für Deutschland weiter an strategischer Bedeutung in Lateinamerika und der Karibik. Bei der ersten Deutschen Woche in Santo Domingo kam nach Angaben der deutschen Botschaft die bislang größte deutsche Wirtschaftsdelegation ins Land. Mehr als 30 Unternehmen und Institutionen nahmen an der Veranstaltung teil.

Die deutsche Botschafterin Maike Friedrichsen erklärte zur Eröffnung, die bilateralen Beziehungen befänden sich derzeit „im besten Moment“. Grundlage dafür seien eine wachsende wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie engere Verbindungen in mehreren Entwicklungsbereichen.

Nach Angaben der Botschafterin haben sich die deutschen Investitionen in der Dominikanischen Republik innerhalb der vergangenen zehn Jahre verfünfzehnfacht. Besonders im Fokus stehen dabei strategische Bereiche wie Freizonen, Logistik, Infrastruktur, Medizintechnik und erneuerbare Energien.

Ein zentraler Programmpunkt war das erste Deutsche Wirtschaftsforum für Lateinamerika, das erstmals außerhalb Deutschlands stattfand. Daran nahmen rund 150 Vertreter aus dem öffentlichen und privaten Sektor teil.

Friedrichsen bezeichnete die Dominikanische Republik in diesem Zusammenhang als strategischen, demokratischen und dynamischen Partner Deutschlands in Lateinamerika und der Karibik. Sie verwies auf die institutionelle Stabilität des Landes und dessen Potenzial als Investitionsstandort.

Zusammenarbeit über die Wirtschaft hinaus

Die Kooperation zwischen beiden Ländern beschränkt sich nach Darstellung der Botschafterin nicht auf wirtschaftliche Fragen. Auch Umwelt, Kreislaufwirtschaft, Rechtsstaatlichkeit, erneuerbare Energien und Infrastruktur gehören zu den gemeinsamen Arbeitsfeldern.

Zugleich hatte das Forum eine regionale Dimension. Vertreter aus Costa Rica, Panama, Guatemala und der CARICOM nahmen ebenfalls teil. Damit positionierte sich die Dominikanische Republik auch als Plattform für den Dialog zwischen Deutschland, Lateinamerika und der Karibik.

Friedrichsen würdigte zudem den Empfang der deutschen Delegation durch Vizepräsidentin Raquel Peña. Deutschland wolle die Zusammenarbeit mit der Dominikanischen Republik weiter ausbauen.

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