Deutschland wird die Dominikanische Republik nicht als Risikogebiet für eine COVID-19-Infektion betrachten

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Deutschland wird die Dominikanische Republik ab kommenden Sonntag nicht mehr als Risikogebiet für eine COVID-19-Infektion betrachten.

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Die Bekanntgabe erfolgt am Freitag durch das Robert-Kock-Institut (RKI), in einer Liste, die auch St. Lucia, Antigua und Barbuda, die Regionen Südkarelien und Kymenlaakso in Finnland, den Westen Irlands und die Grafschaft Vestfold og Telemark in Norwegen umfasst.

Das Institut stellte klar, dass diese Liste kurzfristig geändert oder erweitert werden kann, wenn die Regierung Orte überprüft, die als Risikogebiete eingestuft werden sollen.

Die Einstufung als Risikobereich erfolgt nach einer Analyse und Entscheidungsfindung verschiedener deutscher Institutionen.

Sie basiert auf einer zweistufigen Auswertung: Zunächst wird ermittelt, in welchen Ländern oder Regionen es in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gab.

In einem zweiten Schritt wird anhand von qualitativen und anderen Kriterien ermittelt, ob Länder oder Regionen, die möglicherweise unter diesen Schwellenwert fallen, dennoch ein höheres Infektionsrisiko aufweisen.

Das Gleiche gilt für Länder oder Regionen, die zwar über diesem Schwellenwert liegen, aber kein erhöhtes Risiko darstellen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab an, dass die Infektions- und Brandzahlen in Deutschland stabil, aber immer noch sehr hoch sind.

Die wöchentliche Inzidenz stieg wieder leicht auf 164 Fälle pro 100.000 Einwohner an, während die Zahl der Todesfälle seit Ende des letzten Monats nicht gesunken ist, mit durchschnittlich 1.000 Todesfällen pro Woche.

15% der deutschen Touristen, die in die Dominikanische Republik einreisen, tun dies über Samana als Endziel, berichtete das dominikanische Tourismusministerium.

„Mit diesen neuen Maßnahmen ist ein fester Schritt in Richtung der Wiederherstellung von Arbeitsplätzen und der weiteren Wiederbelebung der Industrie eines so wichtigen touristischen Ziels“, sagte die Institution des karibischen Landes.

Deutschland sei das Land in Europa mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit und mit besseren Aussichten auf eine wirtschaftliche Erholung bis 2022.

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