ein Anstieg von 15,3 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres

Die ausländischen Direktinvestitionen erreichten im ersten Halbjahr 2025 2,892.8 Mio. US-Dollar

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Die Zentralbank der Dominikanischen Republik (BCRD) teilte mit, dass die ausländischen Direktinvestitionen (ADI) im ersten Halbjahr 2025 laut vorläufigen Zahlen 2,892.8 Millionen US-Dollar betrugen – ein Anstieg von 15,3 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Diese Entwicklung spiegele das Vertrauen ausländischer Investoren in die Dominikanische Republik als Investitionsstandort wider und erkläre, warum das Land laut der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) bereits im dritten Jahr in Folge der größte Empfänger ausländischer Direktinvestitionen in der Region ist. Die Zentralbank erwartet, dass die ADI bis Jahresende 4,7 Milliarden US-Dollar überschreiten werden.

Fast die Hälfte der Investitionen floss in die Sektoren Tourismus und Energie. Besonders der Energiesektor verzeichnete ein starkes Wachstum: Sein Anteil an den ADI stieg von 7,5 % im ersten Halbjahr 2019 auf 25,7 % in den ersten sechs Monaten 2025 – vor allem dank staatlicher Anreize für erneuerbare Energien. Der World Investment Report 2025 der UNCTAD hebt hervor, dass die Dominikanische Republik ihre Position als einer der attraktivsten Standorte Lateinamerikas und der Karibik für Investitionen in erneuerbare Energien gefestigt hat. Ein weiterer wichtiger Bereich ist der Immobiliensektor, dessen Entwicklung eng mit dem touristischen Aufschwung nach der COVID-19-Pandemie verknüpft ist.

Neben dem Anstieg der ADI (+15,3 %) und der Rücküberweisungen (+11,2 %) verzeichnete die dominikanische Wirtschaft im ersten Halbjahr 2025 Gesamtexporte von mehr als 7,4 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 10,4 % gegenüber 2024. Besonders auffällig war der Zuwachs von 48,3 % bei den Goldexporten, begünstigt durch höhere Produktionsmengen und historische Höchstpreise auf den internationalen Märkten. Die Exporte aus den Freihandelszonen erreichten rund 4,25 Milliarden US-Dollar (+2,3 %), was auf ein mögliches Rekordjahr hindeutet.

Auch der Tourismussektor legte zu: Die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr beliefen sich von Januar bis Juni auf rund 5,8 Milliarden US-Dollar – etwa 100 Millionen US-Dollar (+1,8 %) mehr als im Vorjahreszeitraum. Grund war die gestiegene Zahl an Besuchern, die im ersten Halbjahr 6,1 Millionen Ankünfte per Luft- und Seeweg erreichte.

Insgesamt summierten sich die Deviseneinnahmen aus ADI, Rücküberweisungen, Tourismus, Waren- und Dienstleistungsexporten im Zeitraum Januar–Juni 2025 auf etwa 23,9 Milliarden US-Dollar, was zur relativen Stabilität des Wechselkurses beitrug.