Neue Spitze der Handelskammer

Die Deutsch-Dominikanische Handelskammer wählt neue Führung und erstmals eine Präsidentin

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Die Cámara de Comercio, Industria y Turismo Domínico-Alemana (CCDA) hat bei ihrer Generalversammlung am 10. März eine neue Junta Directiva für die Amtszeit 2026 bis 2028 gewählt. Mit Eileen Jiménez Cantisano übernimmt dabei erstmals in der Geschichte der Kammer eine Frau das Präsidentenamt.

Jiménez Cantisano ist Partnerin der Anwaltskanzlei Headrick Rizik Álvarez y Fernández. Sie kündigte an, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Dominikanischen Republik und Deutschland weiter auszubauen und neue Impulse für Investitionen, Handel und Innovation zu setzen.

In ihrer Antrittsrede betonte sie die Rolle der Kammer als verlässliche Plattform für den bilateralen Wirtschaftsaustausch. Ziel sei es, Investitionen zu fördern, neue Märkte zu erschließen und die Rechtssicherheit im wirtschaftlichen Austausch zwischen beiden Ländern zu stärken.

Schwerpunkte ihrer Amtszeit sollen nach ihren Angaben unter anderem Freihandelszonen, erneuerbare Energien, Tourismus, Technologie und exportfähige Dienstleistungen sein. Zudem wolle die Kammer produktive Verflechtungen, Innovation und Wissenstransfer zwischen dominikanischen und deutschen Unternehmen gezielt unterstützen.

Rückblick auf die Amtszeit 2024 bis 2026

Während der Versammlung wurden auch die Berichte zur Amtszeit 2024 bis 2026 vorgestellt. Der scheidende Präsident Karsten Paul Windeler verwies dabei auf institutionelle Fortschritte und den weiteren Ausbau des Unternehmensnetzwerks der Kammer.

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Kontakt

Der neuen Junta Directiva gehören außerdem Eric Lembke als Vizepräsident, Paola Valdez als Sekretärin, Rafael Romero als Schatzmeister sowie Karsten Paul Windeler als Past President an. Als Beisitzer wurden Fabio Guzmán-Saladín, Pablo Viñas Guzmán, Maité Mallén Calac, Carla Frías, Joerg Aldinger und Franquiz Caraballo Muñoz benannt.

Breite diplomatische Beteiligung

An der Veranstaltung nahmen auch Maike Friedrichsen, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in der Dominikanischen Republik, Moritz Jacobshagen, stellvertretender Leiter der deutschen Auslandsvertretung, sowie Daniel Bernbeck, Generaldirektor der Deutschen Auslandshandelskammer für Zentralamerika und die Karibik (AHK ZAKK), teil.

Die 1994 gegründete Kammer ist Teil des weltweiten Netzwerks deutscher Auslandshandelskammern und unterstützt den Handel, Investitionen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Dominikanischen Republik.

Wer die wirtschaftlichen Beziehungen und internationalen Investitionsstrukturen des Landes besser einordnen möchte, findet dazu weiterführende Hintergründe im DomRep Guide.

Wirtschaftliche Beziehungen im Blick

Die Dominikanische Republik baut ihre internationalen Wirtschaftsbeziehungen in vielen Bereichen weiter aus. Dazu gehören Investitionen, Exportbranchen, Energie, Dienstleistungen und die Zusammenarbeit mit ausländischen Unternehmen.
Im DomRep Guide finden Sie dazu Hintergründe, Daten und Einordnungen rund um Wirtschaft und Politik in der Dominikanischen Republik.

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