An erster Stelle steht die Dominikanische Republik mit 64,6 Todesfällen pro Jahr und 100.000 Einwohner, von denen die überwiegende Mehrheit, nämlich 87 %, auf Männer entfällt, während nur 13 % der Opfer Frauen sind.
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Die Dominikanische Republik nimmt den ersten Platz in der Liste der Länder mit der höchsten jährlichen Todesrate durch Verkehrsunfälle in der Welt ein. Dies geht aus den jüngsten Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, die vom internationalen Sender CNN en español veröffentlicht wurden.
Nach den für den Zeitraum 2020-2021 aktualisierten Daten der WHO gibt es fünf Länder in Afrika und Lateinamerika, die die Rangliste der meisten tödlichen Unfälle auf Straßen und Autobahnen anführen.
An erster Stelle steht die Dominikanische Republik mit 64,6 Todesfällen pro Jahr und 100.000 Einwohner, von denen die überwiegende Mehrheit, nämlich 87 %, auf Männer entfällt, während nur 13 % der Opfer Frauen sind.
Der internationale Fernsehsender CNN wies darauf hin, dass das Karibikland bei diesen katastrophalen Ereignissen weit über dem Weltdurchschnitt liegt. Aus der Studie geht hervor, dass die häufigsten Opfer, fast 60 %, junge Menschen zwischen 15 und 34 Jahren sind.
Die WHO-Liste wird ergänzt durch Simbabwe an zweiter Stelle mit 41 Todesfällen, Venezuela an dritter Stelle mit 39 Todesfällen, Liberia an vierter Stelle mit 38,9 Todesfällen und Eritrea mit 37,9 Todesfällen pro 100.000 Einwohner.
Für die WHO sind Straßenverkehrsunfälle die häufigste Todesursache bei jungen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren, wie sie in ihrem Globalen Statusbericht zur Straßenverkehrssicherheit 2018 feststellt, die wiederum weiter ansteigt.
Mehr als die Hälfte dieser Todesfälle weltweit entfallen auf Fußgänger, Rad- und Motorradfahrer, die so genannten „gefährdeten Verkehrsteilnehmer“, so die WHO. In der Dominikanischen Republik sterben jährlich etwa 3.000 Menschen im Straßenverkehr.
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