Der Hotelboom, den die Dominikanische Republik erlebt, treibt die Nachfrage nach Beherbergungsprojekten stark voran und positioniert das Karibikland damit unter den wichtigsten Märkten Lateinamerikas hinsichtlich des Baus neuer Hotels.
Laut Daten von Lodging Econometrics expandierte die Pipeline für Hotelbauprojekte in Iberoamerika Ende 2025 weiter, wobei das Wachstum des Projektportfolios von Mexiko, Brasilien und der Dominikanischen Republik angeführt wurde.
Dem Bericht „Latin America Construction Trends Report“ für das vierte Quartal 2025 von Lodging Econometrics zufolge wuchs das gesamte Hotelbauportfolio der Region weiter an und erreichte 774 Projekte mit 117.260 Zimmern, was einem jährlichen Anstieg von 13 % bei den Projekten und 7 % bei den Zimmern entspricht.
Mexiko führt weiterhin das Hotelbauportfolio in Lateinamerika mit 257 Projekten und 38.669 Zimmern an, was einem jährlichen Zuwachs von 4 % bei den Projekten und 1 % bei den Zimmern entspricht.
Brasilien verfügt über 133 Projekte und 17.719 Zimmer und verzeichnete ein starkes Wachstum von 25 % bei den Projekten und 20 % bei den Zimmern.
Die Dominikanische Republik belegt mit 84 Projekten und 18.061 Zimmern den dritten Platz, mit einem Anstieg von 27 % bei den Projekten und 7 % bei den Zimmern.
Zum Ende des vierten Quartals befanden sich 309 Projekte mit 51.676 Zimmern im Bau, was einem Anstieg von 14 % bei den Projekten und 7 % bei den Zimmern im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Projekte, deren Baubeginn in den nächsten 12 Monaten vorgesehen ist, erreichten 207 Projekte mit 30.487 Zimmern, ein jährlicher Anstieg von 16 % bei den Projekten und 5 % bei den Zimmern.
Projekte in einer frühen Planungsphase beliefen sich auf 258 Projekte mit 35.097 Zimmern und zeigten ein jährliches Wachstum von 9 % bei den Projekten und 7 % bei den Zimmern.
Allein im vierten Quartal begann der Bau von 40 Hotels mit 5.746 Zimmern, was einem Anstieg von 25 % bei den Projektstarts im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.
Nach Kettenkategorie verzeichnete das Luxussektorsegment 140 Projekte mit 25.812 Zimmern, ein Anstieg von 4 % im Jahresvergleich. Projekte im gehobenen Segment erreichten 139 Projekte mit 20.429 Zimmern und stiegen um 3 % bei den Zimmern.
Das Mittelklassesegment zeigte das stärkste Wachstum mit 144 Projekten und 17.155 Zimmern, was einem Anstieg von 21 % bei den Projekten und 25 % bei den Zimmern entspricht. Das gehobene Oberklassensegment erreichte im vierten Quartal Rekordwerte mit 134 Projekten und 22.628 Zimmern.
Zusammen repräsentieren diese drei Länder 61 % aller Projekte und 63 % der Gesamtzimmerzahl im Bauportfolio der Region.
