Konsumgüter im Allgemeinen wurden weniger importiert

Die Importe von Reis und Zucker gehen um 86 bzw. 50 % zurück

Lesedauer: 2 Min.

Reis für den Verbrauch und raffinierter Zucker verzeichneten im Zeitraum Januar–Dezember 2025 einen deutlichen Rückgang ihres Importniveaus, wie aus den Statistiken hervorgeht, die die Generaldirektion der Zollbehörden in ihrem Handelsbulletin veröffentlicht.

Im Fall des Getreides war die Veränderung mit 86,93 % negativ und sank von 152,49 Mio. US-Dollar im Jahr 2024 auf 19,93 Mio. US-Dollar im Jahr 2025, während sie beim Zucker −50,79 % betrug und von 16,66 Mio. US-Dollar auf 8,20 Mio. US-Dollar zurückging.

Weitere Konsumgüter, die ebenfalls Rückgänge verzeichneten, wenn auch in deutlich geringerem Umfang, waren: Kraftstoffe, Automobile und Haushaltsgeräte, einschließlich Gas- und Elektroherde.

Die Aufzeichnungen zeigen, dass sich die gesamten Importe im Jahr 2025 auf 30.146,75 Mio. US-Dollar beliefen, was im Vergleich zu 2024 einen allgemeinen Rückgang von −0,21 % widerspiegelt.

47,59 % dieses Gesamtwertes entfallen auf Konsumgüter, 35,92 % auf Rohstoffe und 16,49 % auf Investitionsgüter. Die Konsumgüter verzeichneten ein Wachstum von 2,47 %, während Rohstoffe und Investitionsgüter laut dem Handelsbulletin, das die Generaldirektion der Zollbehörden auf ihrem Webportal veröffentlicht, um −0,44 % bzw. −6,76 % zurückgingen.

Im Bereich der als Rohstoffe eingestuften Produkte weist Rohzucker (brauner Zucker) mit 55 % den größten Rückgang der Einfuhren ins Land auf. Es folgen Roh- und rekonstituiertes Erdöl (Kraftstoff) mit 27,20 % sowie losem Weizen mit 17,17 %.

Die Importe im Regime der Abfertigung zum Verbrauch beliefen sich auf 24.981,76 Mio. US-Dollar, ein Rückgang von −0,18 %.

Die meistimportierten Produkte

63,55 % der Konsumgüter konzentrieren sich auf: mineralische Brennstoffe, Öle und Mineralien (19,73 %), Kraftfahrzeuge, Traktoren (9,69 %), mechanische Apparate (8,63 %), elektrische Apparate (6,50 %), pharmazeutische Produkte (4,25 %), Kunststoffe und Kunststoffwaren (4,16 %), Gusswaren, Eisen und Stahl (3,68 %), Fleisch und genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (2,52 %), Getreide (2,40 %) und Gusswaren 1,97 %.