Cotubanamá, Laguna Grí-Grí und Saltos de la Damajagua

Die meistbesuchten Schutzgebiete der Dominikanischen Republik bei Touristen und Einheimischen

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Der Nationalpark Cotubanamá, die Naturdenkmäler Laguna Grí-Grí und Saltos de la Damajagua sowie das Wildschutzgebiet Cueva de los Tres Ojos gehörten im vergangenen Jahr zu den meistbesuchten Schutzgebieten des Landes, wie Statistiken des Umweltministeriums zeigen.

Die Zahlen belegen, dass Cotubanamá, zu dem auch die Insel Saona gehört – eines der bekanntesten Touristenziele des Landes –, mit 808.090 Besuchern an der Spitze liegt. Der ehemalige Parque del Este ist zudem das am häufigsten von ausländischen Gästen besuchte Schutzgebiet und zählte 781.461 Besucher im Jahr 2024.

Bei den Einheimischen hingegen lag im vergangenen Jahr ein Wahrzeichen der Gemeinde Río San Juan vorn: die Laguna Grí-Grí. Dieses Naturdenkmal verzeichnete 266.713 dominikanische Besucher und kam insgesamt auf 288.822 Besuche, was es laut den Ministeriumsdaten auf Platz 2 der meistbesuchten Schutzgebiete bringt.

An dritter Stelle lag 2024 die Cueva de los Tres Ojos in Santo Domingo Este mit 279.041 Besuchern insgesamt. Dieses Wildschutzgebiet war die zweithäufigst von Touristen besuchte Fläche, mit 227.876 ausländischen Gästen.

Das Naturdenkmal Saltos de la Damajagua in Puerto Plata zählte im vergangenen Jahr 210.677 Besuche und belegte damit den vierten Platz. Nach Angaben des Vizeministeriums für Schutzgebiete und Biodiversität empfängt diese Zone im Norden derzeit 35 % der Kreuzfahrttouristen, die in Puerto Plata anlegen.

Die Insel Catalina (118.618), Bancos de La Plata und La Navidad (61.558), der Nationalpark Jaragua (52.668), der Salto El Limón (44.720) sowie die Parks Los Haitises (44.654) und Valle Nuevo (36.068) ergänzen die Liste der meistbesuchten Schutzgebiete.

Der Vizeminister für Schutzgebiete und Biodiversität, Carlos Batista, verwies gegenüber der Zeitung Diario Libre auf die vom Umwelt- und Tourismusministerium umgesetzten Werbestrategien als einen Faktor, der zu diesen Besucherzahlen beigetragen habe.

„Das sind bekannte Reiseziele mit einer guten Infrastruktur für eine nachhaltige Nutzung“, erklärte der Funktionär. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass in den Salto El Limón 15 Millionen Pesos investiert werden, um den Hauptweg und einige Zugangspunkte auszubauen.

„Die Förderung trägt dazu bei, dass die Besucherzahlen mit der Zeit steigen“, so der Vizeminister.

Er kündigte außerdem an, dass das Ministerium in den kommenden Wochen Maßnahmen zur Förderung des elektronischen Ticketverkaufs in den Schutzgebieten vorstellen werde.

„Es gibt Schutzgebiete, in denen das System für Registrierung, Zugang und Ticketverkauf verbessert werden muss. Ein Beispiel ist der Unterwasserpark von Montecristi mit Cayo Arena (…) Wir müssen auch Estero Hondo und El Limón, Bahía de las Águilas, Sierra de Bahoruco und den Nationalpark Jaragua verbessern“, fügte er hinzu.

Batista erläuterte, dass sich das Umweltministerium derzeit in einem Prozess zur Verbesserung des Kassensystems in diesen Gebieten befinde.

„Diese Aufgabe wurde dem Vizeministerium übertragen, aber es gab nie eine Schulung (…) Der Bereich, der das Geld einnimmt, gehört nicht zum Vizeministerium, nur die Kassierer. Das ist ein mühsamer Prozess, denn die Verwalter sind darauf geschult, das Schutzgebiet zu managen, nicht aber, die Buchhaltung und Verwaltung zu übernehmen – das sind zwei unterschiedliche Dinge“, erklärte er.

Er kündigte an, dass die Kassierer künftig in den administrativ-finanziellen Bereich des Umweltministeriums wechseln werden.

Foto(s):arecoa.com
Quelle:arecoa.com