Die Wasserkrafterzeugung spielte eine zentrale Rolle im Prozess der Wiederherstellung des Nationalen Verbundstromsystems (SENI), das am vergangenen Dienstag von einem landesweiten Stromausfall (Blackout) betroffen war.
Die Dominikanische Wasserkraftgesellschaft (EGEHID) teilte mit, dass ihre Anlagen in den Abendstunden des Dienstags mehr als 428 Megawatt bereitstellten. Dies wurde möglich, indem nach und nach mehrere Erzeugungseinheiten zugeschaltet wurden, sobald das System wieder genügend Stabilität aufwies, um sie aufzunehmen.
Unter Aufsicht der zuständigen Behörden nahm die EGEHID schrittweise die Einheiten Palomino, Jigüey, Valdesia und Aguacate in der Südregion in Betrieb. Im Norden wurden die Kraftwerke des Verbundrings aus Tavera, Pinalito, Río Blanco, Monción und López Angostura zugeschaltet.
In diesem Zusammenhang ist hervorzuheben, dass die EGEHID konsequent an den Projekten ihres Masterplans arbeitet. Dieser umfasst unter anderem den Bau mehrerer Pumpspeicherkraftwerke, deren Hauptziel es ist, die Stabilität und Widerstandsfähigkeit des nationalen Energiesystems zu stärken – im Einklang mit der Vision einer nachhaltigen Entwicklung von Präsident Luis Abinader.
