Dominikanische Bankaktiva wachsen laut SB-Bericht um 8,9%

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Die Bankenaufsichtsbehörde (SB) hat den Bericht über die Leistungsfähigkeit des Finanzsystems 2022 veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Bankaktiva im Vergleich zum Vorjahr nominal um 8,9 % auf 3,002 Billionen RD$ gestiegen sind, was vor allem auf die Ausweitung des Kreditportfolios des Privatsektors um 15,2 % zurückzuführen ist.

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Das Bruttokreditportfolio des Finanzsystems belief sich auf 1,61 Billionen RD$ (29,2% des BIP), was einem Anstieg von 200.877 Millionen RD$ im Jahresvergleich entspricht, der auf die Stärke des Konsums zurückzuführen ist, mit einem realen Anstieg von 15,2% und 11,2% in den Segmenten Kreditkarten und Verbraucherkredite.

Der Bericht zeigt, dass die NPL-Quote bei 0,97% blieb, ein historisch niedriger Wert, und die gestressten NPLs des Systems – ein saures Maß für die Zahlungsunfähigkeit, das die Oberaufsichtsbehörde seit der Pandemie überwacht – lagen zum Jahresende bei 7,75%.

Angesichts des nationalen und internationalen makroökonomischen Kontextes stiegen die Zinssätze, was Druck auf die Margen der Finanzintermediäre ausübte. Der gewichtete durchschnittliche Kredit- und Einlagensatz (TIPP) für Geschäftsbanken lag Ende Dezember 2022 bei 13,5 % bzw. 9,9 % und damit 4,3 bzw. 7,6 Prozentpunkte höher als im Dezember 2021. Die Nettozinsmarge wurde auf 3,6 % gesenkt (3,3 Prozentpunkte niedriger als im Dezember 2021).

Darüber hinaus lag der Interbankensatz Ende 2022 bei 10,9 % und damit 7 Prozentpunkte höher als im Dezember 2021.

Andererseits lag der Solvabilitätskoeffizient des Finanzsystems zum Jahresende bei 16,8 % und damit 0,2 Prozentpunkte niedriger als im dritten Quartal.

Die Liquidität des Systems erhöhte sich aufgrund erheblicher Fälligkeiten im Anlageportfolio. Der Saldo der liquiden Mittel des Systems belief sich auf 573,2 Mrd. RD$, ein Anstieg um 68,7 Mrd. RD$, was einem Wachstum von 16,9 % im Vergleich zum Dezember 2021 entspricht.

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