Der Minister für Energie und Bergbau, Joel Santos, stellte heute den technischen Fahrplan vor, der zum Beginn der zweiten Ölrunde der Dominikanischen Republik führen wird, die für den kommenden November vorgesehen ist.
Diese Initiative ist Teil einer Strategie, die darauf ausgerichtet ist, die Kenntnisse über das nationale Kohlenwasserstoffpotenzial unter Kriterien der Nachhaltigkeit, wissenschaftlicher Strenge und des öffentlichen Interesses zu vertiefen.
Der Vorschlag sieht die Ausschreibung von Explorationsblöcken in verschiedenen Regionen des Landes vor, die bereits Gegenstand geologischer und geophysikalischer Studien waren, im Einklang mit der Verfassung der Republik und dem geltenden Rechtsrahmen im Bereich der Kohlenwasserstoffe.
Santos erläuterte, dass der Arbeitsplan, der sich bis 2028 erstrecken wird, „die Bohrung eines landgestützten Explorationsbohrlochs, die Erfassung von mindestens 2.500 Kilometern 2D-Seismik, die Verarbeitung weiterer 1.500 Kilometer sowie die Installation von 300 neuen gravimetrischen Messpunkten umfasst“.
Ziel sei es, die geologische Unsicherheit zu verringern und verantwortungsbewusste Investitionen anzuziehen, erklärte der Minister auf dem Ersten Forum für Exploration und Förderung, das im Hotel JW Marriott unter Beteiligung von Behörden, nationalen und internationalen Experten sowie Vertretern des öffentlichen und privaten Sektors stattfand.
Der Minister hob zudem die seit 2024 vom Vizeministerium für Kohlenwasserstoffe umgesetzten Maßnahmen hervor, um ein wettbewerbsfähiges, transparentes und vorhersehbares Umfeld zu schaffen, das die Beteiligung führender Unternehmen im Bereich Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas fördert.
Er erinnerte daran, dass mit der Verkündung des Gesetzes 37-25 im Juli 2025 ein attraktiverer Rechtsrahmen für nationale und ausländische Investitionen in Kohlenwasserstoffe geschaffen wurde.
Santos erklärte, dass das Ministerium für Energie und Bergbau seit 2024 geophysikalische, geologische und geochemische Studien durchführt, um das Erdöl- und Erdgaspotenzial der Sedimentbecken des Landes zu bewerten.
Diese Arbeiten umfassen 2D-Seismik, Gravimetrie, Strukturanalysen und Studien zum gesamten organischen Kohlenstoff, mit Maßnahmen unter anderem im Bereich des Bohrlochs Melano I in Azua, fügte er hinzu.
Er führte aus, dass 156 Gesteins- und Flüssigkeitsproben in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Geolog und europäischen Universitäten sowie weitere 25 Proben mit der Universität Perugia analysiert wurden.
Zudem wurden landesweit 50 gravimetrische Stationen installiert und eine wissenschaftliche Zusammenarbeit für das Projekt Geomarhis entwickelt, das die Erfassung von mehr als 5.000 Kilometern mariner geophysikalischer Daten vorsieht.
Der Minister betonte ebenfalls die Stärkung der Nationalen Datenbank für Kohlenwasserstoffe, die Tausende von Karten, seismischen Profilen und technischen Aufzeichnungen bündelt.
Während des Forums fanden mehrere technische Panels statt, in denen unter anderem das geologische Potenzial des Landes, der geltende Rechtsrahmen sowie die Herausforderungen der Exploration und einer möglichen Förderung von Kohlenwasserstoffen behandelt wurden.
