Trotz Niederlage

Dominikanische Republik trotzt Fußballmächten im Gold Cup

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Die Philosophie von Miguel Herrera lautet: niemals aufgeben bis zur letzten Minute – und sie hat ihm mit der Nationalmannschaft von Costa Rica erneut Erfolg gebracht. Der in Mexiko als „El Piojo“ bekannte Trainer feierte seinen zweiten Sieg beim Gold Cup mit einem späten 2:1 gegen die Dominikanische Republik und reist nun mit seinem Team nach Las Vegas – mit dem nächsten Ziel: Mexiko, seine Heimat.

Wie schon im Auftaktspiel gegen Surinam, als Costa Rica einen 2:3-Rückstand in ein dramatisches 4:3 verwandelte, musste das Team auch gegen die Dominikanische Republik einen Rückstand drehen – wenn auch diesmal unter weniger dramatischen Umständen.

Dominikanische Republik überrascht

Die Dominikanische Republik hat eine neue Generation an Fußballern in Europa entdeckt, die dem Land nicht nur die erstmalige Qualifikation für den CONCACAF Gold Cup ermöglichte, sondern auch für Überraschungen sorgte. Schon im ersten Spiel ließ sie Mexiko zittern – und gegen Costa Rica war es nicht anders.

In der 15. Minute erzielte Joao Urbáez, geboren in Móstoles, Spanien, das 1:0 für die Dominikaner. Das Tor löste wütende Reaktionen von Trainer Herrera und Torwartlegende Keylor Navas aus, der seine Mitspieler lautstark zurechtwies.

Fehlende Erfahrung kostet Vorteil

Die Dominikaner suchten weiter ihre Chance, doch es fehlte an der Cleverness und Routine eines Teams wie Costa Rica. Ein unnötiges Foul im Strafraum führte kurz vor der Pause zu einem Elfmeter, den Manfred Ugalde in der 44. Minute zum Ausgleich verwandelte.

Auch in der zweiten Hälfte blieb die Dominikanische Republik mit langen Pässen und Flanken gefährlich, die Costa Rica in der Defensive forderten. Doch Keylor Navas blieb ruhig – nur wenige Schüsse erreichten sein Tor.

Siegtreffer kurz vor Schluss

Letztlich entschied Josimar Alcócer mit seinem Treffer in der 85. Minute das Spiel zugunsten Costa Ricas. Der späte Sieg sichert dem Team die Chance, im nächsten Spiel gegen Mexiko den Gruppensieg perfekt zu machen – ein emotionales Duell für Trainer Herrera gegen seine Heimatnation.

Fazit:
Auch wenn die Dominikanische Republik beide Spiele verlor, hat sie mit Kampfgeist, Talent und taktischer Disziplin bewiesen, dass sie mit den Großen der Region mithalten kann. Ein starkes Signal für die Zukunft des dominikanischen Fußballs.