Dominikanische Republik unter den Ländern der Region mit dem höchsten Wert an Einlagen pro Kopf

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Die Dominikanische Republik gehört zu den Ländern mit dem höchsten Wert an Einlagen pro Kopf in Lateinamerika, nachdem sie bis Ende 2019 einen Durchschnitt von 2.819 US-Dollar erreicht hat, so der VI Report on Financial Inclusion, der vom lateinamerikanischen Bankenverband (FELABAN) veröffentlicht wurde.

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Laut der Studie, die die Leistung in verschiedenen Indikatoren für 16 Länder in der Region zeigt, liegt die Dominikanische Republik in diesem Ranking an siebter Stelle, unter anderem vor Peru, Mexiko, Bolivien, Paraguay und El Salvador.

© Almomento

In diesem Zusammenhang erklärte die Vereinigung der Geschäftsbanken der Dominikanischen Republik (ABA), dass die hervorragende Leistung dieses Indikators, die höher ist als die von elf Ländern in der Region, ein Zeichen dafür ist, dass Bankeinlagen ein Finanzinstrument sind, das von den Dominikanern sehr geschätzt wird.

Für die ABA ist dieser Bericht eine wichtige Referenz für die Entscheidungsfindung im Finanzsektor, da er die Realität der Leistung der Banken in verschiedenen Indikatoren, aus externer Sicht, ausdrückt.

Der VI Financial Inclusion Report zeigt auch, dass die Finanzintermediäre in den letzten zehn Jahren die Pro-Kopf-Kredite in der Dominikanischen Republik verdoppelt haben, von durchschnittlich 1.098 USD im Jahr 2009 auf 2.657 USD im Jahr 2019.

Sie zeigt auch, dass das Land zusammen mit Chile, Kolumbien, Ecuador und El Salvador weiterhin führend in der geografischen Abdeckung ist, was die Nutzung von Bank-Subagenten für Finanzgeschäfte angeht. Dieser Indikator schloss für 2019 mit 746.698 Servicepunkten in Lateinamerika.

Saldo der Einlagen lateinamerikanischer Banken

Ebenso zeigt die FELABAN-Studie, dass der Einlagenbestand lateinamerikanischer Banken Ende 2019 bei 1,84 Billionen US-Dollar lag, 3,8 % höher als Ende 2018.

Er fügt hinzu, dass diese Variable einen Anstieg von 75 % im Vergleich zu der vor 12 Jahren ausgewiesenen Zahl verzeichnet, was das anhaltende Wachstum der Bankaktivitäten auf der Passivseite zeigt.

„Mit dem Eintreffen der Pandemie und der ausgeprägten Unsicherheit war ein Effekt, der sich zeigte, die Zunahme der Einlagen. Je liquider ein Einlageninstrument ist, desto mehr Wert erlangt es heute unter den Wirtschaftsakteuren. Die Öffentlichkeit hat ihre Mittel in Einlagen gesteckt, was zu einem Anstieg dieser Einlagen im Jahr 2020 führen wird“, erklärte die Institution.

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