anhaltende Haushaltsdefizite und konjunkturstützende Maßnahmen

Dominikanische Republik unter den zehn am stärksten verschuldeten Ländern Amerikas

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Die Dominikanische Republik gehört zu den zehn Volkswirtschaften Lateinamerikas mit dem höchsten Niveau an öffentlicher Verschuldung, das 59,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht, wie aus heute veröffentlichten Daten von Bloomberg Línea hervorgeht.

Die auf Zahlen des Internationalen Finanzinstituts (IIF) basierenden Ergebnisse platzieren das Land über Staaten wie Mexiko (47,7 Prozent), Chile (43,6 Prozent) und Peru (31,6 Prozent) und sehr nahe an den Werten von Costa Rica (60,3 Prozent) und Jamaika (60,8 Prozent).

Auf regionaler Ebene weisen Brasilien (90,9 Prozent), El Salvador (87,6 Prozent) und Argentinien (76,7 Prozent) die höchste öffentliche Schuldenlast auf und liegen damit deutlich über dem lateinamerikanischen Durchschnitt, so dieselbe Quelle.

Der Bericht hebt hervor, dass die weltweite Verschuldung weiter ansteigt, hauptsächlich getrieben vom staatlichen Sektor aufgrund anhaltender Haushaltsdefizite und konjunkturstützender Maßnahmen.

Das IIF warnte, dass die Schwellenländer ihre Abhängigkeit von externer Finanzierung in US-Dollar erhöhen und sich dabei auf Rekordemissionen von Eurobonds stützen, um ihren fiskalischen Bedarf zu decken.

Diese Entwicklung erhöhe, so das Institut, die finanziellen Risiken angesichts möglicher Veränderungen der globalen Rahmenbedingungen, wie steigender Zinssätze oder zunehmender Spannungen auf den internationalen Märkten.