liegt weiterhin im angestrebten Zielbereich

Dominikanische Republik verzeichnete im September eine Jahresinflation von 3,76 %

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Die Dominikanische Republik registrierte im September eine jährliche Inflationsrate von 3,76 %, während die monatliche Veränderung in diesem Monat 0,34 % betrug, teilte die Zentralbank am Dienstag mit.

Die Behörde erklärte in einer Mitteilung, dass sich die Inflation seit 29 Monaten innerhalb des Zielkorridors des geldpolitischen Programms von 4,0 % ± 1,0 % befinde – „das heißt seit Mai 2023 – und zu den niedrigsten unter den nicht dollarisierten Volkswirtschaften Lateinamerikas zählt“.

Die Zentralbank fügte hinzu, dass die jährliche Kerninflation im September bei 4,35 % lag und damit weiterhin im angestrebten Zielbereich der Institution blieb.

Dieser Indikator ermögliche eine klarere Einschätzung für die Steuerung der Geldpolitik, da er bestimmte Artikel ausschließe, die normalerweise nicht auf die Liquiditätsbedingungen der Wirtschaft reagieren, wie etwa stark preisschwankende Lebensmittel, Kraftstoffe und regulierte Dienstleistungen wie Stromtarife, Transport sowie alkoholische Getränke und Tabakwaren, erklärte die Mitteilung.

Bei der Analyse der monatlichen Veränderung des allgemeinen Verbraucherpreisindex (VPI) im September 2025 zeigte sich, dass die Gruppen mit dem größten Einfluss auf die Inflation „Lebensmittel und alkoholfreie Getränke“, „Bildung“, „Restaurants und Hotels“, „alkoholische Getränke und Tabak“ sowie „verschiedene Waren und Dienstleistungen“ waren.

Im Gegensatz dazu verzeichneten die Gruppen „Transport“, „Freizeit und Kultur“ sowie „Kommunikation“ Preisrückgänge, was dazu beitrug, dass die Gesamtvariation des VPI geringer ausfiel.

Nach Prognosen der Zentralbank wird die dominikanische Wirtschaft im Jahr 2025 um rund 3,5 % wachsen. Das Wirtschaftswachstum des Landes lag im vergangenen Jahr bei 5,0 %.