Regionen im Südwesten betroffen

Drei Provinzen verzeichnen 95 % der Malariafälle

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Das Gesundheitsministerium (MSP) teilte mit, dass im bisherigen Jahresverlauf 46.218 Verdachtsfälle von Malaria im Land gemeldet wurden, was einem Anstieg von mehr als 20 % im Vergleich zum Zeitraum 2024 entspricht.

Hinsichtlich der bestätigten Fälle hob die Institution jedoch einen Rückgang von 962 auf 810 hervor, was einer Reduktion von mehr als 15 % entspricht – bislang ohne Todesfälle.

Unterdessen bleibt der „Übertragungsfokus“ in Provinzen der südwestlichen Grenzregion des Landes bestehen, wie Azua mit 411 Fällen, San Juan mit 348 und Elías Piña mit 26. Laut dem Gesundheitsministerium konzentrieren sich dort 95 Prozent aller Fälle.

„Diese Provinzen bilden den nationalen endemischen Korridor, der durch soziale und umweltbezogene Faktoren geprägt ist – wie Armut, unzureichend geschützte Wohnhäuser, eingeschränkter Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen, landwirtschaftliche und grenzüberschreitende Mobilität sowie das ständige Vorhandensein von Brutstätten von Anopheles spp.“, erklärte die Institution in ihrem epidemiologischen Bulletin.

Dengue

In Bezug auf Dengue wurden bis zur epidemiologischen Woche 44 dieses Jahres 1.672 Verdachtsfälle gemeldet, davon 258 bestätigt und 15 schwere Fälle – ohne Todesfälle.

Die Gesundheitsbehörden gaben an, dass eine „aktive Übertragung“ insbesondere in der schulpflichtigen und jugendlichen Bevölkerung anhält, da die höchste Inzidenz bei Jungen im Alter von 10 bis 19 Jahren festgestellt wurde, gefolgt von der Altersgruppe 5 bis 9.

Sie erklärten, dass dies darauf zurückzuführen sei, dass junge Jungen stärker im Freien exponiert sind und seltener vorbeugende Maßnahmen anwenden.

Angesichts der Lage empfiehlt das Gesundheitsministerium die Beseitigung von Mückenbrutstätten, Gesundheitsaufklärung und die Stärkung der gemeinschaftlichen Überwachung.

Bezüglich der Müttersterblichkeit wurden bisher 144 Fälle registriert. Die höchste Inzidenz wurde in Santo Domingo mit insgesamt 35 Fällen gemeldet, gefolgt von Santiago mit 24 und La Altagracia mit 14.

Bei den Kindersterblichkeiten meldet das Land insgesamt 1.542 Todesfälle, während bei den Neugeborenensterblichkeiten 1.323 Fälle verzeichnet wurden.

Gesundheitsministerium – Epidemiologisches Bulletin – Kindersterblichkeit

Santo Domingo meldet die höchsten Zahlen: 448 Kindersterblichkeiten und 393 Neugeborenensterblichkeiten.
Danach folgt Santiago mit 193 kindlichen und 161 neonatalen Todesfällen, während San Cristóbal 91 Kindersterblichkeiten und 85 neonatale Todesfälle registriert. Diese Daten entsprechen dem epidemiologischen Bulletin der Woche 44.