Statistiken der Zentralbank

Durchschnittlicher Warenkorb stieg nur um 953,92 RD$

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Der durchschnittliche Preis der grundlegenden Familienausgaben lag im August dieses Jahres bei 47.374,60 RD$, also 953,92 RD$ mehr als im Januar, als er 46.420,68 RD$ betrug.

Die Statistiken der Zentralbank zeigen die Preisentwicklung des Familienwarenkorbs je nach Einkommensniveau.

Im ersten Quintil, das die Haushalte mit den niedrigsten Einkommen umfasst, stieg der Warenkorb in den ersten neun Monaten des Jahres um 517,90 RD$ – von 27.828,58 RD$ im Januar auf 28.346,48 RD$ im August.

Im zweiten Quintil erhöhte sich der Warenkorb um 734,74 RD$, von 36.163,08 RD$ auf 36.897,82 RD$. Im dritten Quintil betrug die Veränderung 858,73 RD$, was einer Steigerung von 42.660,79 RD$ im Januar auf 43.519,52 RD$ im August entspricht.

Die beiden Quintile mit den höchsten Einkommen (4 und 5) verzeichneten größere Anstiege: das vierte um 965,13 RD$ (von 49.466,05 RD$ auf 50.431,18 RD$) und das fünfte um 1.531,01 RD$ (von 75.490,79 RD$ auf 77.021,80 RD$).

Im Verbraucherpreisindexbericht für August erklärte die Zentralbank, dass die Gruppen mit dem größten Einfluss auf die Inflation „Lebensmittel und alkoholfreie Getränke“, „Transport“, „Bildung“, „Restaurants und Hotels“, „verschiedene Waren und Dienstleistungen“ sowie „Kommunikation“ waren. Diese Gruppen zusammen erklärten mehr als 90 % der Inflation des betreffenden Monats.

Die Preissteigerung von 1,24 % im August bei „Lebensmitteln und alkoholfreien Getränken“ war hauptsächlich auf höhere Preise für frisches Huhn, Maniok, Kochbananen, grüne Bananen, Ananas, Kabeljau und andere Produkte zurückzuführen.

Der Bericht weist darauf hin, dass die Kombination aus hohen Temperaturen und der für diese Jahreszeit typischen Regenperiode weiterhin saisonale Auswirkungen auf die Produktivität von frischem Huhn hat, was zu einem Preisanstieg dieses besonders gewichtigen Lebensmittels im Warenkorb führt.

Auch im Bereich Transport wurden Kostensteigerungen festgestellt, mit einer Variation von 0,81 %, die auf höhere Preise bei Automobilen, im städtischen Nahverkehr und beim Schülertransport zurückzuführen sind – Letzteres ein übliches Phänomen zu Beginn des Schuljahres.

Im Bereich Bildung wurde eine Inflationsrate von 2,18 % verzeichnet, die laut Zentralbank auf steigende Gebühren in privaten Schulen für Vorschul-, Primar- und Sekundarstufe zurückzuführen ist, ebenfalls ein saisonales Muster während der Einschreibungszeit.

Zusätzlich wurden auch Preiserhöhungen bei Dienstleistungen im Hochschulbereich festgestellt.