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Aus dem „Economic Survey of Latin America and the Caribbean 2023“ der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC) geht hervor, dass die Dominikanische Republik zu den Ländern der Region gehört, die am stärksten durch den Klimawandel gefährdet sind.
Dies ist den Daten zufolge auf ihre geografische Lage zurückzuführen, die sie einem höheren Auftreten von Dürren und Hitzewellen sowie einer größeren Variabilität der Niederschlagsmengen und -muster aussetzt. Infolgedessen würde die Arbeitsproduktivität sinken und die landwirtschaftliche Produktion würde sich verändern.
Darüber hinaus ist die Dominikanische Republik in hohem Maße von Wirtschaftstätigkeiten wie Tourismus, Landwirtschaft und Bergbau abhängig, die durch den Klimawandel beeinträchtigt werden könnten.
Zur Dominikanischen Republik gesellen sich Barbados, El Salvador, Guatemala, Honduras und St. Lucia. Laut ECLAC wird geschätzt, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dieser Staaten bis zum Jahr 2050 um 9 bis 12 % unter dem Szenario eines Trendwachstums liegen könnte, was zu kleineren und ärmeren Volkswirtschaften in jenem Jahr führen könnte.
Die Kommission erklärt, dass „außergewöhnlich hohe“ Investitionen zwischen 5,3 % und 10,9 % des BIP pro Jahr erforderlich sein werden, um die Verluste zu kompensieren. Im Falle des dominikanischen Territoriums müssen 1,8 % des BIP bzw. 2,2 % des BIP pro Jahr investiert werden, um die Ziele der Eindämmung zu erreichen.
Er sagte, dass der Temperaturanstieg in den sechs gefährdeten Ländern bereits zu beobachten ist und voraussichtlich weiter zunehmen wird. Außerdem wird erwartet, dass das El-Niño-Phänomen die Gefährdungslage noch verschärfen wird.
Außerdem wird erwartet, dass die Zahl der tropischen Wirbelstürme abnimmt, die Intensität jedoch zunimmt.
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