Präsident Luis Abinader beendete erfolgreich das I. Internationale Forum für öffentliche Innovation, das unter dem Thema „Gegenwart und Zukunft der öffentlichen Dienste in der Dominikanischen Republik“ stand und vom Verwaltungsminister der Präsidentschaft, José Ignacio Paliza, koordiniert wurde.
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Der Präsident erklärte, dass die Innovation ein grundlegender Bestandteil des Entscheidungsprozesses seiner Regierung gewesen sei, der es ermöglicht habe, die Entwicklung und den Fortschritt auf das gesamte Staatsgebiet zu verteilen, Chancen zu schaffen und Dienstleistungen in die verschiedenen Teile des Landes zu bringen.
Er wies darauf hin, dass in allen Bereichen der Regierung Modernisierungsprogramme durchgeführt werden, wie z.B. „Bürokratie Null“ zur Vereinfachung der Genehmigungsverfahren, die wiederum die Schaffung von Arbeitsplätzen ermöglichen, die Ausweitung der Autonomen Universität von Santo Domingo (UASD) auf Provinzen in verschiedenen Regionen des Landes, die Projekte zur Entwicklung von Pedernales und Manzanillo, die Korridore in den Hauptverkehrsstraßen und vieles mehr.
Er fügte hinzu, dass es für die wirtschaftliche Entwicklung unerlässlich ist, dass der öffentliche Sektor sich auf der gleichen Ebene wie der private Sektor verändern kann und dass sie mit den gleichen Kriterien und den gleichen Zielen vorgehen.
Für das Staatsoberhaupt spielen die Institutionen und die Politik, die die Innovation gestalten und unterstützen, eine Schlüsselrolle und sind im aktuellen Kontext von grundlegender Bedeutung. Er sagte, dass Wissenschaft, Technologie und soziale Innovation in den letzten Jahren immer wichtiger geworden sind, um zu wachsen, Chancen zu schaffen und neue Horizonte zu eröffnen.
„Die Dominikanische Republik schließt sich diesem Wandel an, denn wir wollen nicht nur Zuschauer der Geschichte sein, sondern wir wollen die Hauptakteure sein und unseren Bürgern bessere Dienstleistungen, mehr Rechte und eine bessere Lebensqualität bieten.
Verwaltungsminister der Präsidentschaft
José Ignacio Paliza betonte bei der Einweihung, dass „wir uns verpflichtet haben, die Innovation zu einem transversalen Hebel des Fortschritts zu machen, insbesondere um einige Herausforderungen wie die Aufrechterhaltung der Exzellenz in strategischen Sektoren wie dem Tourismus anzunehmen und in anderen, die heute eine Notwendigkeit sind, wie zum Beispiel die Nachhaltigkeit, voranzukommen“.
Er wies darauf hin, dass das Weltwirtschaftsforum angibt, dass die digitale Wirtschaft zwischen 2020 und 2025 etwa 150 Millionen neue technologiebasierte Arbeitsplätze schaffen wird, und fügte hinzu, dass die Interamerikanische Entwicklungsbank (IDB) für die nächsten fünf Jahre einen Bedarf an 1,2 Millionen Programmierern in der Region prognostiziert.
Er betonte, dass die Regierung die Verantwortung übernommen hat, bürokratische Hürden weiter zu überwinden, Transparenz, Effizienz und Qualität der Dienstleistungen zu verbessern und proaktiver und integrativer auf die Bedürfnisse der Bürger einzugehen.
Er richtete auch die Botschaft an Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes, öffentliche Innovation als Notwendigkeit und Chance zu sehen, um effektiv zu dienen und einen Mehrwert für die Bürger zu schaffen.
Auf dem Forum behandelte Themen
Über Bürgerschaft: Überdenken des öffentlichen Raums auf der Grundlage der neuen Anforderungen, Beziehungen und Identitäten, die im Kontext der neuen Technologien entstehen.
Über die Digitalisierung, disruptive Technologien und ihre Auswirkungen auf die sozialen Dienste.
Zu den Talenten: Humankapital (Ausbildung öffentlicher Teams und Kompetenzen für Innovation) und neue Arbeitsmodelle: Telearbeit und Mischformen.
Gleichstellung der Geschlechter: Inspirierende Maßnahmen, Herausforderungen und Möglichkeiten zur Stärkung der Rolle der Frauen in der öffentlichen Innovation.
Parallel dazu fanden Rundtischgespräche zu den Themen nationale bewährte Praktiken bei der Innovation öffentlicher Dienstleistungen auf sozialer, technologischer und nachhaltiger Ebene sowie im Tourismus statt.
Ein zweiter Dialog befasste sich mit international bewährten Verfahren, Cybersicherheit, öffentlichen Innovationsökosystemen, Open Government und Wirkungsmessung.
Es folgte eine Diskussion über herausragende Innovationen in der Verwaltung, an der Eduardo Sanz Lovatón, Generaldirektor des Zolls, Peter A. Prazmowski, Exekutivdirektor des Nationalen Rates für Wettbewerbsfähigkeit, Samuel Pereyra, Generaldirektor der Banco de Reservas, und Nelson Arroyo, Präsident des dominikanischen Instituts für Telekommunikation, teilnahmen.
Die Abschlusskonferenz wurde von Carlos Moreno, Forscher, außerordentlicher Professor und Leiter des Lehrstuhls „Entrepreneurship-Territory-Innovation“ an der Universität Sorbonne, gehalten. Er ist der Schöpfer des Konzepts der „15-Minuten-Stadt“, ein Projekt, das von UN-Habitat mit dem renommierten Global Award for Urban Innovation 2022 ausgezeichnet wurde.
Zu den Rednern gehörten u. a. der Minister der Präsidentschaft, Joel Santos; Maureen Tejeda, Leiterin der institutionellen Projekte des Supérate-Programms; Pedro Quezada, Rektor des Instituto Técnico Superior Comunitario de San Luis (ITSC); Miosotis Rivas, Direktor des Nationalen Statistikamtes; Darwin Castillo, Vorstandsvorsitzender der dominikanischen IKT-Kammer; Solhanlle Bonilla, Direktorin für Nachhaltigkeit im Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen und Shaney Peña, Direktorin für Planung und Entwicklung im Ministerium für Tourismus.
Zu den internationalen Teilnehmern gehören: Ismael Peña-López, Direktor der Hochschule für öffentliche Verwaltung von Katalonien; Aura Cifuentes, Leiterin des strategischen Ökosystems bei Ágata (Datenanalyseagentur von Bogotá); Antoni Gutiérrez-Rubí, Kommunikationsberater und politischer Berater. Gründerin und Direktorin von ideograma; Cristina Pombo, leitende Beraterin des sozialen Sektors BID (Spezialistin für digitale Transformation in Regierungen, Ethik und künstliche Intelligenz), unter anderem.
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