Loma Redonda - Verfahren begann im Jahr 2022

Geldstrafe von 60 Millionen Pesos gegen Unternehmen wegen Umweltschäden

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Ein Gericht erster Instanz verhängte eine Geldstrafe und eine Entschädigung in Höhe von 60 Millionen Pesos gegen das Unternehmen Agroforestal MACAPI sowie eine zur Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe von zwei Jahren gegen dessen Eigentümer Manuel Castillo Pimentel wegen der in Loma Redonda in San José de Ocoa verursachten Umweltschäden.

Francisco Contreras, Leiter der Sonderstaatsanwaltschaft zum Schutz der Umwelt, erklärte, dass die Verurteilten zudem das betroffene Gebiet von rund 100 tareas wiederherstellen müssen, und zwar mit einem Aufforstungsplan unter Verwendung einheimischer Pflanzen der Region.

Ebenso sieht das Urteil vor, dass die Angeklagten die Verfahrenskosten zu tragen haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit.

VERFAHREN GEGEN DIE BESCHULDIGTEN BEGANN IM JAHR 2022

Er erklärte, dass das Verfahren im Juli 2022 begonnen habe und dass das Unternehmen sowie Castillo Pimentel für Umweltschäden verantwortlich seien, die die Bodenressourcen, die Biodiversität (Flora, Fauna und Wasserressourcen) beeinträchtigten und zudem Umweltauswirkungen im Umfeld der Loma Redonda verursachten.

Diese Schäden umfassen die Abholzung von mehr als 150 tareas infolge der Beseitigung einheimischer Vegetationsarten wie Nim, Jobo de puerco, Guama, Uva, Palo hediondo, Lino, Caimito, Candelón, Cucaracha, Bejucos, Almácigo, Caya, Jabilla, Bayahonda und weitere.

Darüber hinaus beeinträchtigte die Abholzung in einem Gebiet von etwa vier tareas eine Wasserquelle, die dadurch an den Rand des Zusammenbruchs gebracht wurde.

Ebenso errichtete das Unternehmen eine Planfläche von 13.000 Quadratmetern sowie mehrere Zufahrtswege mit einer Länge von neun Kilometern und einer Breite von drei bis vier Metern, teilte die Staatsanwaltschaft mit.