Mitglieder des Spezialkorps für Grenzsicherheit (CESFRONT) und Agenten der Nationalen Drogenkontrollbehörde (DNCD) haben in der Provinz Pedernales eine mutmaßliche Drogenlieferung mit einem Gewicht von 4.836 Pfund Marihuana sowie elf Päckchen eines weißen Pulvers, vermutlich Kokain, beschlagnahmt.
Das gab der Sprecher der DNCD, Carlos Devers, bekannt und betonte, dass es sich um die größte Menge mutmaßlichen Marihuanas handelt, die jemals an der dominikanisch-haitianischen Grenze sichergestellt wurde.
Die Drogen wurden in einem Tanklastwagen der Marke Freightliner, Kennzeichen L509382, Baujahr 2011, gefunden. Das Fahrzeug ist auf den Namen Héctor Manuel Méndez Rodríguez registriert. Die Behörden fordern den Halter auf, sich über die offiziellen Kanäle den Justizbehörden zu stellen.
Der Sprecher erklärte, dass die Staatsanwaltschaft und die DNCD die Ermittlungen in diesem Fall vertiefen, um die Mitglieder des Drogenhändlerrings zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen. Diese kriminellen Gruppen sollen Marihuana aus Jamaika nach Haiti und in die Dominikanische Republik schmuggeln.
Wie festgestellt wurde, war der Tankwagen als Gastransporter getarnt, wurde jedoch speziell für den Drogenschmuggel umgebaut.
Die Einsatzkräfte von CESFRONT und DNCD fingen das Fahrzeug auf dem Straßenabschnitt der Avenida Libertad, zwischen Pedernales und Oviedo, in Fahrtrichtung West-Ost ab – in der Nähe der landwirtschaftlichen Zone Los Olivares. Beim Erkennen der Einsatzkräfte flüchtete der Fahrer und ließ das Fahrzeug zurück.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Lastwagen zur Einsatzzentrale in Pedernales gebracht. Dort wurde im Inneren des Tankbehälters ein Drogenversteck entdeckt: 1.043 Päckchen mutmaßlichen Marihuanas mit einem geschätzten Gewicht von 4.836 Pfund sowie elf Päckchen eines weißen Pulvers, vermutlich Kokain, verpackt in Klebeband und mit unterschiedlichen Logos versehen.
Die Drogenkontrollbehörde hob die Unterstützung durch die Streitkräfte, die Generalstaatsanwaltschaft und die staatlichen Nachrichtendienste hervor. Diese Zusammenarbeit habe es ermöglicht, allein im Jahr 2025 über 20 Tonnen verschiedener Drogen zu beschlagnahmen – ein Ergebnis, das die Dominikanische Republik als führend im Kampf gegen den Drogenschmuggel in der Region positioniere.
Die sichergestellten Substanzen wurden unter strikter Beweissicherungskette an das Nationale Institut für Forensische Wissenschaften (INACIF) übergeben, um Typ und exaktes Gewicht der Ladung zu bestimmen.
