Hotelkette Hyatt weitet ihre Aktivitäten aus

Gute Konnektivität und politische Stabilität machen die Dominikanische Republik weiterhin zu einem Vorzeigemodell für touristische Investitionen

Lesedauer: 3 Min.

Der Name der Dominikanischen Republik – bekannt für ihre Strände, karibische Sonne und ihre erfolgreiche Tourismusinvestitionspolitik – wird dank guter Anbindung und stabiler Rahmenbedingungen auch künftig international Beachtung finden.

Neben ihrer Position als eines der attraktivsten Reiseziele Lateinamerikas und der Karibik zieht die Insel zunehmend auch lokale und internationale Investoren an. Die Wachstumszahlen des Tourismussektors spiegeln eine stetig positive wirtschaftliche Entwicklung wider.

Dies hat dazu beigetragen, dass sich das Land als zweitmeistbesuchtes Reiseziel in Lateinamerika nach Mexiko und als meistbesuchtes in der Karibik etabliert hat. Ein vielversprechendes Umfeld mit neuen Investitionen und Verbesserungen bestehender Projekte in einem Sektor, der rund 20 % zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) beiträgt.

Diese Rahmenbedingungen haben unter anderem die Ausweitung der Aktivitäten der Hotelkette Hyatt begünstigt, die weltweit über 120 Hotels betreibt – 26 davon befinden sich an dominikanischen Stränden.

„Die gute Flugverbindung der Dominikanischen Republik mit Kanada, den USA, Europa und Lateinamerika hat eine Nachfrage und Wachstumschancen geschaffen, die durch die Arbeit der Regierung möglich wurden. Die Insel ist heute ein sicherer Investitionsstandort mit stabiler Politik, was wesentlich zum Wachstum beigetragen hat“, erklärte Fernando Fernández, Vizepräsident für Entwicklung in Lateinamerika und der Karibik bei Hyatt.

Fernández betonte, dass politische Stabilität ein entscheidender Faktor für Investitionen sei, da die von der Regierung geschaffenen Rahmenbedingungen im Tourismusbereich Vertrauen bei Investoren weckten.

„Politische Stabilität ist von enormer Bedeutung, denn Investoren achten vor allem auf die Sicherheit ihrer Anlage. Niemand möchte, dass Gesetze über Nacht geändert werden. Die Stabilität der letzten Jahre in der Dominikanischen Republik hat den Investoren Sicherheit gegeben“, so Fernández weiter.

Auch die enge Zusammenarbeit des Tourismusministeriums mit den Hoteleigentümern, die Einbindung in den nationalen Hotelverband Asonahores und die Unterstützung anderer staatlicher Stellen seien laut Fernández Schlüsselfaktoren für den Erfolg des Sektors.

Weiter investieren

Für Fernández, der seit über zehn Jahren bei Hyatt tätig ist und auf 40 Jahre Erfahrung im Hotelbetrieb zurückblickt, ist der Weg klar: Weiter investieren.

„Die Aufgabe besteht darin, weiter zu investieren. Wichtig ist das Vertrauen – viele Eigentümer besitzen nicht nur ein Hotel mit uns, sondern gleich mehrere. Dieses Vertrauen, dass sich eine Investition auszahlt, ist der Schlüssel dafür, dass Investoren an uns als Betreiber und an das Land als Investitionsstandort glauben“, sagte er.

Wachsende Reiseziele

Punta Cana ist weiterhin das Aushängeschild für Touristen, vor allem aus den USA, Kanada und Europa. Doch auch andere Regionen und Städte werden zunehmend als attraktive Standorte für den Tourismus entdeckt.

Punta Bergantín in Puerto Plata, Cabo Rojo in Pedernales und La Romana im Osten des Landes sind Beispiele für neue Investitionsziele. Auch Samaná entwickelt sich weiter – dank seiner natürlichen Schönheit – kämpft jedoch noch mit mangelnder Flugfrequenz.

Samaná verfügt über den internationalen Flughafen Professor Juan Bosch (El Catey), der derzeit nur Direktverbindungen nach Kanada (Toronto, Québec, Montreal) bietet.

„Was die landschaftliche Schönheit betrifft, ist Samaná unglaublich. Was fehlt, ist das Flugvolumen. Drei Stunden von Santo Domingo sind für manche Gäste akzeptabel, aber nicht für alle. Wenn wir den Flughafen mit Direktflügen aus wichtigen Herkunftsländern ausstatten, wird sich alles verbessern. Ich bin überzeugt, dass das ein voller Erfolg wird“, sagte Antonio Fungairino, Leiter der Entwicklungsstrategie für Lateinamerika und die Karibik bei Hyatt.

Prioritäten

Laut Fungairino liegen die aktuellen Prioritäten des dominikanischen Tourismus in der Sicherung der Qualität des Reiseziels durch gut ausgebildetes Personal und guten Service sowie der Stärkung der Marke. Langfristig sei vor allem die Verbesserung der Flugverbindungen – wie im Fall Samaná – entscheidend, um das touristische Wachstum in weiteren Regionen des Landes zu fördern.