Neue präventiver Patrouillenplan

Im Juni beginnt in der Dominikanischen Republik die Polizeipatrouille mit 1.100 ausgebildeten Beamten und nicht-tödlichen Waffen

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Der Präsidialminister José Ignacio Paliza kündigte am Montag die Einführung eines neuen präventiven Patrouillenplans der Nationalpolizei an, der am 2. Juni im Nationaldistrikt und in der Provinz Santo Domingo startet und am 5. Juni auf Santiago ausgeweitet wird.

Paliza erklärte, dass dieses neue Modell den aktiven Einsatz von 1.100 speziell geschulten und ausgerüsteten Polizeibeamten vorsieht.

Die ausgewählten Einsatzkräfte wurden sorgfältig ausgewählt und mit modernen Uniformen, Körperkameras (Bodycams), nicht-tödlichen Waffen und weiteren taktischen Ausrüstungen ausgestattet, um professionell auf verschiedene Situationen reagieren zu können.

Nach der wöchentlichen Sitzung des Plans zur öffentlichen Sicherheit, die im Offiziersclub des Nationalen Polizeipräsidiums stattfand, betonte der Minister, dass es sich um ein Pilotprojekt handle. Ziel sei es, eine intelligente, geplante und dauerhafte Patrouillentätigkeit zu etablieren, um die Kriminalprävention zu stärken und die Interaktion zwischen Polizei und Bevölkerung zu verbessern.

Das neue Modell soll in vier priorisierten Gebieten umgesetzt werden und umfasst insgesamt 72 zuvor definierte Patrouillenzonen. Jede Einheit erhält spezifische Aufgaben sowie einen täglichen Einsatzplan, was eine gezielte und effektive Überwachung ermöglicht.

Paliza versicherte, dass dieses Modell skalierbar sei und je nach Sicherheitslage auch in anderen Regionen des Landes übernommen werden könne. Mit dieser Maßnahme wolle man die bisherigen Fortschritte bei der öffentlichen Sicherheit weiter ausbauen und die Kriminalitätsraten landesweit weiter senken.