Inbetriebnahme geplant für 2031

Investition von 2,3 Milliarden US-Dollar in ein Stromkabel zwischen Puerto Rico und der Dominikanischen Republik

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Das Unternehmen Siemens Energy wird Teil der Gruppe sein, die für die Entwicklung des vorgeschlagenen Unterwasserkabels zwischen Puerto Rico und der Dominikanischen Republik verantwortlich ist, kündigte Rafael Vélez Domínguez, Präsident der Caribbean Transmission Development Company (CTDC), an.

Siemens Energy mit Sitz in Deutschland ist seit Jahren in das Stromsystem Puerto Ricos eingebunden und fungierte unter anderem als Berater der Elektrizitätsbehörde bei der Entwicklung des Integrierten Ressourcenplans sowie bei Infrastrukturprojekten. Kürzlich erhielt das Unternehmen den Auftrag zur Lieferung von zwei Schnellreaktionseinheiten, die Genera PR auf dem Gelände des Kraftwerks Costa Sur in Guayanilla installieren wird.

Das von CTDC „Proyecto Hostos“ genannte Vorhaben der Stromverbindung zwischen Puerto Rico und dem Nachbarland würde die Übertragung von 700 Megawatt (MW) Energie in beide Richtungen ermöglichen.

Das Unternehmen rechnet damit, dass das Projekt – mit einer geschätzten Investition von 2,3 Milliarden US-Dollar – bis 2031 in Betrieb gehen wird. Zunächst soll es vor allem dem Stromsystem Puerto Ricos zugutekommen, das unter wiederkehrenden Produktionsdefiziten leidet.

„Die Partnerschaft mit Siemens Energy stärkt das Vertrauen und die Machbarkeit des Proyecto Hostos. Ihre weltweite Erfahrung und technologische Kompetenz erlauben uns, entschlossene Schritte in Richtung eines historischen Projekts für die Karibik zu setzen“, erklärte Vélez Domínguez, Präsident und Gründer von CTDC, in einer Mitteilung.

Das Kabel soll von einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage sowie einem Solarpark in der Dominikanischen Republik begleitet werden, deren Stromproduktion ausschließlich der Einspeisung in die Unterwasser-Übertragungsleitung nach Puerto Rico dienen wird.

Foto(s):listindiario.com
Quelle:listindiario.com