Das neue System verfügt über 7,5 MW installierte Leistung und über Lithiumbatterietechnologie

ITABO weiht Batteriesystem nach Investition von 500 Mio. RD$ ein

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Mit einer Investition von mehr als 500 Millionen RD$ nahm das Stromerzeugungsunternehmen Itabo (EGEITABO) ein Energiespeicher-Batteriesystem in Betrieb, um die Stabilität, Effizienz und Sicherheit des Nationalen Verbundenen Stromsystems (SENI) zu stärken.

Die Einweihung erfolgte während einer Veranstaltung in Anwesenheit des Staatspräsidenten Luis Abinader, des Ministers für Energie und Bergbau Joel Santos sowie des Ministers für Industrie und Handel, Víctor Bisonó, neben weiteren Regierungsvertretern und Führungskräften verschiedener Stromerzeugungs- und Verteilungsunternehmen.

FORTSCHRITTLICHE TECHNOLOGIE UND STRATEGISCHE INVESTITION

Das neue System verfügt über 7,5 MW installierte Leistung und über Lithiumbatterietechnologie mit automatischer Kühlung, die eine stärkere Integration erneuerbarer Energien sowie einen stabileren Betrieb des SENI ermöglichen wird.

Das Projekt, das gemeinsam mit Fluence Energy entwickelt wurde, umfasst eine Software mit künstlicher Intelligenz zur Optimierung der Leistung, zur Erleichterung von Wartungsarbeiten und zur Verbesserung der Sicherheit. Die Bauarbeiten summierten sich auf mehr als 26.000 unfallfreie Arbeitsstunden.

Gustavo García, Präsident des Verwaltungsrats von EGEITABO, betonte, dass die Inbetriebnahme des neuen Systems einen Meilenstein im Übergang des Landes zu einer neuen Phase der Innovation im Energiespeicherbereich darstellt.

VERPFLICHTUNG ZU EINER SAUBEREN ENERGIE­MATRIX

Der Minister für Energie und Bergbau hob hervor, dass dieses Projekt das Engagement des Landes für eine sauberere, stabilere und widerstandsfähigere Energiematrix widerspiegle, im Einklang mit den von Präsident Luis Abinader vorangetriebenen Politiken.

Er unterstrich, dass Energiespeicherung ein wesentliches Element ist, um das Wachstum der erneuerbaren Energien zu begleiten.

„Das BESS von Itabo ist ein Schlüssel in der Energiewende. Es bringt Stabilität, verbessert die Qualität der Versorgung und treibt die Integration erneuerbarer Quellen voran“, erklärte er.

Der Minister fügte hinzu, dass Initiativen wie diese die Dominikanische Republik als regionalen Bezugspunkt für Energieinnovation festigen, im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung, dem Plan Meta 2036 und den nationalen Dekarbonisierungszielen.

Santos erinnerte daran, dass das Ministerium für Energie und Bergbau und die CNE festgelegt haben, dass alle erneuerbaren Projekte mit mehr als 20 MW mindestens zu 50 % ihrer Kapazität Speichersysteme integrieren müssen, entweder vor Ort oder über zentrale Plattformen.