Pedernales setzt auf verantwortungsvollen Tourismus

Maßnahmen für barrierefreien Tourismus in Pedernales koordiniert

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Der Präsident des Nationalen Rates für Menschen mit Behinderungen (Conadis), Benny Metz, traf sich mit dem Senator der Provinz Pedernales, Augusto Velázquez, der Provinzgouverneurin Edirda De Oleo und dem Bürgermeister Alfredo Francés, um gemeinsame Maßnahmen zu definieren und zu koordinieren, die die Zugänglichkeit in touristischen Bereichen der Provinz gewährleisten sollen – mit dem Ziel, einen inklusiven und barrierefreien Tourismus zu fördern.

Diese Initiative ist Teil der Bemühungen des Conadis im Rahmen des Programms „Blaue Flagge“, das darauf abzielt, Strandabschnitte in Touristenzentren zu bewerten, um eine internationale Zertifizierung zu erhalten.

Während des Treffens betonte Metz, dass sein Ziel sei, niemanden vom Genuss der natürlichen Attraktionen des Landes auszuschließen.

In einer Pressemitteilung erklärte er: „Wir sind entschlossen, auf einen barrierefreien Tourismus hinzuarbeiten, der alle Bürgerinnen und Bürger würdig repräsentiert – unabhängig von ihrer Situation.“

Programm „Blaue Flagge“

Er erläuterte, dass bei den Barrierefreiheitsbewertungen des Programms „Blaue Flagge“ eine Reihe grundlegender Kriterien berücksichtigt werden, die ein sicheres und würdiges Erlebnis für alle Menschen, einschließlich Menschen mit Behinderungen, gewährleisten.

Zu den geforderten Elementen gehören: barrierefreie Sanitäranlagen, Amphibienstuhl, Rampen und Zugangsstege, angepasste Palapas oder Strandbars, geeignete Beschilderung, barrierefreie Parkplätze sowie eine durchgehende Barrierefreiheit vom Eingang bis zu den Einrichtungen – alles unter Bedingungen, die eine uneingeschränkte Fortbewegung sicherstellen.

Die Einhaltung dieser Standards stellt nicht nur ein Bekenntnis zu den Menschenrechten dar, sondern stärkt auch die Positionierung des Landes als ein Reiseziel, das auf verantwortungsvollen und inklusiven Tourismus setzt.

„Von Seiten des Conadis wurde das Interesse bekräftigt, die lokalen Behörden und den Tourismussektor weiterhin fachlich zu unterstützen, damit immer mehr Strände und Freizeiteinrichtungen die Anforderungen an Barrierefreiheit erfüllen und von allen Menschen ohne Einschränkungen genutzt werden können“, betonte Metz.