zählt zu den bedeutendsten Höhlenkomplexen der Karibik

Medio Ambiente wird die Cuevas del Pomier vorübergehend für ihre umfassende Restaurierung und den Schutz schließen

Lesedauer: 1 Min.

Das Ministerium für Umwelt und Natürliche Ressourcen teilte mit, dass das Naturmonument Reserva Antropológica Cuevas de Borbón bzw. Cuevas del Pomier ab Montag, dem 1. Dezember, für sechs Monate geschlossen bleibt. Diese Maßnahme ist Teil eines Prozesses der Neuorganisation und umfassenden Restaurierung.

Die Behörde erklärte, dass die Schließung die Durchführung spezialisierter Arbeiten zur Erhaltung, Verbesserung der Wanderwege, Optimierung der grundlegenden Infrastruktur sowie zur Regelung der öffentlichen Nutzung ermöglicht.

Diese Maßnahmen sind Teil eines integralen Modells, das eine verantwortungsvolle Bewirtschaftung des Gebietes sicherstellen, die nachhaltige ökologische Tourismusentwicklung fördern und die Umweltbildung der umliegenden Gemeinden stärken soll.

Die Arbeiten umfassen die Instandsetzung von Wanderwegen, die Installation interpretativer Beschilderung, Verbesserungen der Zugänge, den Bau von Schutz- und Überwachungsstationen sowie die Stärkung von Bildungs- und Forschungsprogrammen. Darüber hinaus werden gemeinschaftsbasierte Initiativen im Bereich nachhaltiger Tourismus und Schutz des natürlichen und kulturellen Erbes entwickelt.

Im Kontext dieser Maßnahme übermittelte Präsident Luis Abinader das Dekret Nr. 403-25, mit dem die Präsidiale Kommission für die nachhaltige und ökotouristische Entwicklung der Cuevas del Pomier geschaffen wird, um eine neue Phase der Rettung, des Schutzes und der Aufwertung des Naturmonuments voranzutreiben.

Die Reserva Antropológica Cuevas del Pomier in San Cristóbal zählt zu den bedeutendsten Höhlenkomplexen der Karibik und umfasst 54 Höhlen mit mehr als 4.000 Piktogrammen und Petroglyphen. Zudem ist sie ein wichtiger Lebensraum für verschiedene Fledermausarten, Gefäßpflanzen und Vögel. Aufgrund ihrer ökologischen und kulturellen Sensibilität betonte das Ministerium die Notwendigkeit, den Zugang während der Restaurierungsarbeiten zu kontrollieren, um die Integrität des Ortes zu gewährleisten.