Mitglieder der Asociación de Vendedores del Teleférico, Gemeindeführer und Stadträte „feierten“ mit Torten das einjährige Bestehen der Schließung der Seilbahn von Puerto Plata – in einer Aktion voller Ironie, die Aufmerksamkeit auf die ausbleibende Wiedereröffnung lenken soll.
Vladímir Santana, Sprecher der Händlervereinigung, erklärte, dass es sich um eine „ironische Feier“ handle, mit der man Antworten auf die Wiederinbetriebnahme der Anlage einfordere. Man habe sich grün gekleidet, um zu zeigen, dass „die Seilbahn lebt“ – zugleich trage man symbolisch Trauer über die Entscheidung, die Anlage zu schließen.
Santana warnte, dass dies die letzte friedliche Aktion sei – künftig werde man sich „auf die Weise äußern, die man für angemessen hält“. Er betonte zudem: „Rechte werden mit Blut erkämpft“ – und er sei bereit, sein eigenes zu geben.
Der Stadtrat Jonás Fernández, der sich der symbolischen Feier anschloss, hatte seine Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung eingeladen, daran teilzunehmen. Er erklärte, die Seilbahn sei ein Symbol von Puerto Plata und es sei unverständlich, dass nach einem Jahr der Schließung noch immer keine Lösung in Sicht sei. Über 400 Familien seien direkt oder indirekt auf den Betrieb angewiesen.
An der Aktion nahmen auch politische Vertreter teil, darunter die PLD-Abgeordnete Heidy Musa, der Stadtrat Alfred Henríquez sowie die ehemaligen FP-Kandidaten für das Abgeordnetenamt, Yahaira Santana und Ricardo Lantigua.
