Die Dominikanische Republik festigt ihre Rolle als bedeutendes Ziel für den Sporttourismus, getragen von einem ehrgeizigen Investitionsplan, der für 2026 vorgesehen ist.
Der Tourismusminister David Collado kündigte an, dass im kommenden Jahr mehr als 2.000 Millionen US-Dollar für Sponsoring, Promotion und die Organisation internationaler Veranstaltungen bereitgestellt werden. Dazu gehören unter anderem das prestigeträchtige PGA-Golfturnier in Punta Cana und die ATP-Tennistour in Cap Cana.
Collado hob außerdem hervor, dass das Land Gastgeber der Zentralamerika-Spiele sein wird, und bestätigte die bevorstehende Eröffnung der Tennisakademie von Rafael Nadal im Hotel Zel by Mélia – ein Projekt, das Talente und namhafte Persönlichkeiten des Welttennis anziehen wird.
Zudem kündigte er an, dass die Regierung Cabarete als neue „Hauptstadt der Wellen und Winde“ der Karibik positionieren möchte. Ein Entwicklungsplan, der internationale Wettbewerbe umfasst, wird in Kürze vorgestellt.
Im Bereich der Infrastruktur nannte der Minister Puerto Plata, Bávaro, Punta Cana und Santo Domingo als wichtigste Zentren des Sporttourismus. Vor allem Santo Domingo verfügt über Einrichtungen, die es zu einem strategischen Standort für hochkarätige Veranstaltungen machen.
Auch die Provinz Santiago, die zunehmend auf Fußball setzt, wird Teil dieser Strategie sein. Zu den Projekten gehören Initiativen von Persönlichkeiten wie Diego Forlán sowie die Zusammenarbeit mit dem Sportunternehmer Manuel Estrella.
Collado betonte, dass allein der Golfsport im Jahr 2024 mehr als 400.000 Touristen ins Land gebracht habe – dank der Qualität der Plätze in Playa Nueva Romana, Casa de Campo, Cap Cana und Punta Cana.
Diese Entwicklung positioniert die Dominikanische Republik als internationalen Maßstab im Golfsport. Ziel ist es, diesen Erfolg auch in anderen Disziplinen wie Tennis und Wassersport zu wiederholen.
Der Minister versicherte, dass das Land „mit festem Schritt“ auf dem Weg ist, sich als ganzheitliches Reiseziel für Sporttourismus zu etablieren – eine Strategie, die nicht nur mehr Besucher anziehen, sondern auch die regionalen Wirtschaften beleben und das nationale touristische Angebot erweitern wird.
