In den ersten zehn Monaten dieses Jahres wurden in den öffentlichen und privaten Gesundheitszentren des Landes 2 654 Todesfälle bei Säuglingen gemeldet. 78 % davon ereigneten sich in der Neonatalphase, d. h. in den ersten 28 Tagen nach der Geburt, wobei Frühgeburtlichkeit eine der Ursachen für diese Todesfälle ist.
Obwohl die Säuglingssterblichkeit in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem das epidemiologische Überwachungssystem 2.893 Todesfälle meldete, zurückgegangen ist, haben verschiedene Einrichtungen und Organisationen darauf hingewiesen, dass das Land seine Maßnahmen zur Senkung dieses Indikators verstärken muss.

Bis zum 29. November wurden landesweit 2.376 Todesfälle bei Säuglingen in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen gemeldet, davon 1.858 Todesfälle bei Neugeborenen, von denen 54 % vor den ersten sechs Tagen nach der Geburt und die restlichen 46 % zwischen dem siebten und 27.
7% Frühgeburten
In dieser Woche mobilisierten sich verschiedene Einrichtungen des Landes zu einem Spaziergang, um das soziale Engagement für die Verringerung der Zahl der Frühgeburten in der Dominikanischen Republik und die Reduzierung der Todesfälle in den ersten 28 Tagen nach der Geburt zu fördern.
Die Generaldirektorin für kollektive Gesundheit des Ministeriums für öffentliche Gesundheit, Yocastia De Jesús, wies darauf hin, dass in der Dominikanischen Republik sieben Prozent der Lebendgeburten Frühgeburten sind.
Der Spaziergang „Steps for Life 2.0“ fand anlässlich des Welttages der Frühgeburten am 17. November statt.
Vertreter des Ministeriums für öffentliche Gesundheit (MSP), des Nationalen Gesundheitsdienstes (SNS), der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (WHO/PAHO), der Dominikanischen Gesellschaft für Pädiatrie, der Dominikanischen Gesellschaft für Perinatalmedizin, der Dominikanischen Gesellschaft für Neonatologie und der Dominikanischen Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie nahmen an der Veranstaltung teil.
Sie hoben die Programme zur Schwangerschaftsvorsorge hervor, die Verstärkung der „Känguru-Mutter“, die in 22 Krankenhäusern durchgeführt wird und eine der wirksamsten Strategien für die Behandlung von Frühgeborenen und Babys mit niedrigem Geburtsgewicht darstellt, die augenärztliche Betreuung, die in 14 Zentren entwickelt wird, und das Programm zur Erkennung von Hörstörungen.