Die Staatsanwaltschaft kündigte am Sonntag die Einleitung der Operation Pandora gegen ein kriminelles Netzwerk an, das sich aus Agenten der Nationalen Polizei zusammensetzt und von einem Oberst angeführt wird, der die Waffenabteilung dieser Institution leitete.
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Dieses Netzwerk hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft mehr als 900.000 Geschosse gestohlen.
Die Ermittlungen, die zur Operation Pandora führten, begannen im vergangenen Oktober.
Während der Operation wurden Oberst Narciso Antonio Féliz Romero, der für die Aufbewahrung von Waffen und Munition zuständig war, sowie der stellvertretende Kommissar Juan Miguel Pérez Soler verhaftet.
Ebenfalls verhaftet wurden Hauptmann Nelson Valdez, Leiter des Waffen-, Munitions- und Ordonnanzdepots, Hauptmann und Rechnungsprüfer Victor Manuel Santos, der die Ergebnisse einer im Februar durchgeführten Rechnungsprüfung gefälscht haben soll, um den Diebstahl von Hunderten von Munitionskugeln zu vertuschen, und Leutnant Marino Antonio Rodriguez Toribio, Waffenmeister der Regionaldirektion Zentral-Cibao.
Ebenfalls wegen Zwangsmaßnahmen festgenommen wurden der Hauptfeldwebel Miguel Ángel Gómez Espaillat, der Gefreite Juan Luis Díaz Medina, die Gefreiten Rubiel Martínez (alias Escobar) und Moreibin Medina Pérez sowie die Angeklagte Miguelina Bello Segura, die im operativen Teil der kriminellen Organisation eine Schlüsselrolle spielten.
Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass Hauptmann Santos mehr als sechs Jahre lang als Rechnungsprüfer bei der Intendencia de Armas tätig war und dass er nicht nur bei der Rechnungsprüfung im Februar Daten fälschte, sondern sich auch mit den Anführern des Netzwerks zusammentat, um im Laufe der Ermittlungen erneut zu versuchen, die Zahlen zu manipulieren, was von den Ermittlern schnell aufgedeckt wurde.
In den letzten Wochen haben Staatsanwälte und technische Teams der Staatsanwaltschaft intensiv an der Durchführung dieser Operation gearbeitet, bei der eine Prüfung durch die Nationale Polizei nicht nur disziplinarische, sondern auch strafrechtliche Verstöße ergeben hat.
Im Rahmen der Ermittlungen wurden Waffen, Projektile, digitale Beweise, Hunderte von Wirtschaftstransaktionen, Zeugenaussagen und aus elektronischen Geräten extrahierte Daten beschlagnahmt, wodurch ein solides Beweismaterial zusammengetragen wurde, das dem Ermittlungsrichter vorgelegt werden soll.
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