Operation Eule: Führungskräfte von Cooperativa Herrera wegen Betrugs in Höhe von 2,5 Milliarden RD$ verhaftet

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Die Staatsanwaltschaft gab die Verhaftung von sieben Führungskräften der Spar- und Kreditgenossenschaft Herrera (Coop-Herrera) bekannt, die einen Betrug in Höhe von rund 2,5 Mrd. RD$ begangen haben sollen.

Die mehrmonatigen Ermittlungen wurden unter dem Namen „Operation Owl“ (Eule) durchgeführt, heißt es in einer Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft. Das Instituto de Desarrollo y Crédito Cooperativo (Idecoop) und mehrere Einzelpersonen erstatteten Anzeige gegen die Verantwortlichen von Coop-Herrera.

Die Verhafteten sind Jorge Eligio Méndez, Gabriel Santana Borsilea, Kenia Del Carmen Liriano Pérez, Ana Cecilia Tejada Santos de Álvarez, Simona Borsilea, Jacer Eliazar Mejía Pereyra und Julio César Minaya.

Die Anklage lautet auf kriminelle Vereinigung, Fälschung von öffentlichen und privaten Dokumenten und Identitätsdiebstahl. Die Gruppe war an betrügerischen Manövern gegen die Verwaltung, Missbrauch des Vertrauens der Sparer und Geldwäsche beteiligt.

Die Staatsanwaltschaft setzte mehr als 20 Staatsanwälte, rund 100 Polizeibeamte und ein Dutzend Agenten von Spezialteams ein.

Während der Operation beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft auf der Grundlage eines richterlichen Beschlusses Immobilien, Boote, Fahrzeuge und andere luxuriöse Güter.

In den kommenden Stunden wird die Staatsanwaltschaft die Verhängung von Zwangsmaßnahmen gegen die Beschuldigten beantragen, während sie weiterhin Opfer sucht, da Tausende von Menschen von der Abzweigung ihrer Ersparnisse durch ein kriminelles Netzwerk betroffen sind.

Die Angeklagten haben Darlehen vorgetäuscht, anorganische Finanzzertifikate ausgestellt und andere kriminelle Handlungen begangen, um das Geld der Mitglieder und Sparer abzuzweigen.