Die privaten Bauaktivitäten in der Dominikanischen Republik sind 2024 deutlich gesunken, wie aus dem Jahresbericht Estadísticas Económicas 2024 des Nationalen Statistikamts (ONE) hervorgeht.
Die Regierung genehmigte 1.531 Lizenzen mit einem geschätzten Wert von 81.496,7 Mio. RD$, was einem Rückgang von 26,5 % entspricht – rund 29,4 Mrd. RD$ weniger als im Vorjahr.
Von den 1.531 vom Wohnungsministerium ausgestellten privaten Baugenehmigungen entfielen 57,0 % auf Wohngebäude (Apartments) und 15,7 % auf Einfamilienhäuser.
Private Bautätigkeit
Dieses Segment umfasst sowohl den privaten Hoch- als auch Tiefbau, darunter Neubauten, Erweiterungen, Umbauten sowie bauliche Maßnahmen privater Natur. Dazu zählen Ein- und Mehrfamilienhäuser, Bürogebäude, Lagerhallen, Dienstleistungsgebäude und andere Arten von Bauwerken.
Die geografische Verteilung der Bauvorhaben wird von der Provinz Santo Domingo (23,3 %) angeführt, gefolgt vom Nationaldistrikt (20,6 %), Santiago (16,9 %) und La Altagracia (15,9 %).
Weniger Häuser und Apartments gebaut
Die genehmigten privaten Bauprojekte erreichten 5.258 Einheiten – ein Rückgang von 44,3 % gegenüber 2023. Davon entfielen 40,8 % auf Apartments (einschließlich touristischer Wohnanlagen), 25,7 % auf Geschäfte und Wohnhäuser und 23,8 % auf Einfamilienhäuser.
Nach Regionen entfielen 26,4 % der genehmigten Bauvorhaben auf die Provinz Santo Domingo, 25,4 % auf La Altagracia und 16,5 % auf Sánchez Ramírez.
Gebäudefläche
Die gesamte genehmigte Baufläche im Privatsektor belief sich auf 5.356.758,4 m², davon 39,1 % in Santo Domingo.
Allein für Apartmentbauten wurden 3.686.864,2 m² genehmigt – das entspricht 68,8 % der insgesamt freigegebenen Baufläche.
