Das Jugendministerium (Ministerio de la Juventud) hat in Zusammenarbeit mit der Sozialentwicklungsbehörde Supérate das Programm „Tarjeta Joven“ ins Leben gerufen – eine neue Sozialinitiative, die bedürftigen Studierenden finanzielle Unterstützung bietet.
In der ersten Phase werden mehr als 10.000 junge Menschen in prekären Lebensverhältnissen monatlich 2.500 Dominikanische Pesos erhalten.
Jugendminister Carlos Valdez erklärte, dass das Projekt jungen Menschen den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Kultur, Verkehr und Beschäftigung ermöglichen soll.
„Diese Initiative richtet sich an Universitätsstudierende, junge Mütter, Menschen mit Behinderungen und Jugendliche, die in gefährdeten Gebieten leben – einschließlich jener, deren Familien Teil des Programms Supérate sind“, sagte Valdez.
Er betonte weiter:
„Wir wissen, dass viele Dominikaner dieses Instrument unterstützen, weil es jungen Menschen hilft, ihre Ausbildung fortzusetzen. Wissen ist nicht nur für jene, die aufgrund ihrer akademischen Leistungen ein Stipendium erhalten, sondern auch für jene, die sich jeden Tag trotz schwieriger Umstände bemühen, voranzukommen und an der Entwicklung unseres Landes teilzunehmen. Genau diese Anerkennung bringt die Tarjeta Joven mit sich.“
Für das Programm wurden 250 Millionen Pesos bereitgestellt.
Gloria Reyes, Direktorin für Sozialentwicklung bei Supérate, erklärte, dass bei der Registrierung der Studierenden das Sistema Único de Beneficiarios (Siuben) diejenigen, die den Stufen 1 und 2 der sozialen Verwundbarkeit entsprechen, als berechtigt einstuft. Diese erhalten die monatlichen 2.500 Pesos zur persönlichen Verwendung. Alle anderen erhalten Zugang zu kostenlosen Transportpässen sowie zu sozialen und kulturellen Dienstleistungen.
Die Karte – sowohl physisch als auch digital – kann für den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln genutzt werden, darunter OMSA-Busse, Metro, Seilbahn, Mautstellen und neue Verkehrskorridore.
Darüber hinaus ermöglicht sie kontaktlose Zahlungen, Zugang zu integrierten digitalen Diensten und wird von einer mobilen App begleitet, über die Nutzer ihre Leistungen, Transaktionen und Online-Dienste verwalten können.
