Staat investiert 8 Millionen US-Dollar in Radarkauf

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Die Dominikanische Republik ist auf dem besten Weg, die Radartechnologie aufzurüsten, um die Flugsicherungsdienste und die Wettervorhersage zu verbessern. Eine fünfte Flugradarstation soll Anfang 2024 in Santiago installiert werden.

„Angesichts der Zunahme des kommerziellen Luftverkehrs in der nördlichen Region haben wir für 4,9 Millionen US-Dollar ein Flugradar erworben, das auf dem internationalen Flughafen Cibao installiert werden soll“, erklärte der Generaldirektor des dominikanischen Instituts für Zivilluftfahrt (IDAC), Héctor Porcella, gegenüber elDinero.

Das Land verfügt über drei Flugradarstationen in den Terminals von Las Américas, Santo Domingo, Gregorio Luperón, Puerto Plata, und Loma de la Hoz, Barahona, die 1994 installiert wurden. In der Zwischenzeit wurde per Dekret 928-03 die vierte Station in Punta Cana mit einer Investition von 8,2 Millionen US-Dollar im Jahr 2023 eingerichtet.

„Wir können feststellen, dass wir 20 Jahre später eine vollständigere und wirtschaftlichere Flugradarstation erworben haben, die die Überwachungsdienste im dominikanischen Luftraum erleichtern wird“, sagte er.

Jedes Jahr befördern 152 internationale Fluggesellschaften Touristen, die sich für einen Urlaub in Quisqueya entscheiden. Doch Fluglotsen und Piloten werden während ihrer Arbeitszeit mit atmosphärischen Ereignissen konfrontiert.

Angesichts dessen versicherte Porcella, dass der Staat 3,4 Millionen US-Dollar in die Anschaffung eines meteorologischen Festkörper-Doppler-Radars für Loma Isabel de Torres in Puerto Plata investiert hat. Dieses wird nach Angaben des IDAC-Leiters die Terminals von Puerto Plata und Santiago abdecken; dasjenige in Punta Cana wird die östliche Zone abdecken.

Er erklärte, dass das System den Betrieb der Flughäfen von Punta Cana, La Romana und dem Großraum Santo Domingo sofort abdecken wird, dass aber der Plan die Installation von zwei weiteren Radaren für die südliche Region aufgrund der Entwicklung des Plans Cabo Rojo-Pedernales vorsieht.

„Wir sind für die Lufttechnik in der Dominikanischen Republik verantwortlich und haben daher Verträge abgeschlossen, Ausschreibungen durchgeführt und werden in den kommenden Monaten Radargeräte mit der modernsten Technologie installieren, eine Maßnahme, die für mehr Sicherheit bei den dominikanischen Operationen sorgen wird“, so der Beamte.