Das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen hat mit dem Beschluss Nr. 045-202 das Ankern von Frachtschiffen und allen Arten von Plattformen in der Bucht von Ocoa innerhalb der Meereszone und der Pufferzone des Nationalparks Francisco Alberto Caamaño Deñó verboten, um die Meeresfauna und -flora zu schützen, die durch diese Art von Schiffen in der Nähe dieses Schutzgebiets bedroht ist.
In der von Minister Orlando Jorge Mera unterzeichneten Entschließung heißt es, dass keine Umweltgenehmigungen für den Aufenthalt von Schiffen in diesem Gebiet erteilt oder erneuert werden, so dass in Zusammenarbeit mit der Marine der Dominikanischen Republik (ARD) in ihrer Eigenschaft als Generalpolizei für Häfen, Ankerplätze und die Küste der Dominikanischen Republik administrative Maßnahmen ergriffen und Warnungen an Seeleute und internationale Organisationen, die mit maritimen Aktivitäten in Verbindung stehen, ausgesprochen werden, um künftige Ankerplätze zu verhindern.
Wie im Allgemeinen Gesetz über Umwelt und natürliche Ressourcen Nr. 64-00 festgelegt, werden Verstöße gegen diese Entschließung geahndet und von den Vizeministerien für Küsten- und Meeresangelegenheiten sowie für Schutzgebiete und biologische Vielfalt ständig überwacht.
Diese und andere Maßnahmen des Ministeriums sind notwendig, um ein Gleichgewicht zwischen der Nutzung und dem Schutz von Schutzgebieten in der Meeresumwelt zu erreichen, mit einer kohärenten Verwaltung und der Vision des Staates zum Schutz dieser Ökosysteme.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass der Nationalpark Francisco Alberto Caamaño Deñó durch das Dekret Nr. 571-09 vom 7. August 2009 gegründet wurde und derzeit unter das Allgemeine Umweltgesetz 64-00 und das Sektorale Gesetz für Schutzgebiete 202-04 fällt, also eine Schutzeinheit ist, die in das Nationale System der Schutzgebiete integriert ist.
