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Der Minister für Umwelt und natürliche Ressourcen besuchte am Samstag die Provinz Samaná mit dem Ziel, eine Reihe von Maßnahmen zu überprüfen und umzusetzen, die den Erhalt der Naturschutzgebiete dieser Abgrenzung im Nordosten des Landes gewährleisten sollen.
Während seines Besuchs in Samaná besuchte Orlando Jorge Mera den Nationalpark Manglares del Bajo Yuna, wo er sich für die Errichtung von zwei Überwachungsposten zur Verstärkung der Sicherheitsarbeit sowie für die Instandhaltung der Mangroven- und Baggerbaumschule im Caño Cangrejo dieses Schutzgebiets einsetzte.
Der Minister traf auch mit Vertretern der Eigentümervereinigung von Playa Bonita in Las Terrenas und anderen Gemeindevertretern zusammen, die zum Ausdruck brachten, dass bei künftigen Tourismusprojekten die Umwelt- und Tourismusvorschriften eingehalten werden müssen, um eine harmonische Entwicklung dieses Reiseziels im Einklang mit der Umwelt zu gewährleisten.
Orlando Jorge Mera verpflichtete sich gegenüber der Eigentümervereinigung von Playa Bonita und den Verantwortlichen der Gemeinde, in Las Terrenas ein städtisches Umweltbüro einzurichten, das die Einhaltung der Umweltstandards gewährleisten soll.
Weitere Bedenken, die die Eigentümervereinigung von Playa Bonita gegenüber dem Umweltminister äußerte, betrafen das Problem der Lärmbelästigung in Las Terrenas. Um dieses Problem zu lösen, schlug der Minister die Einrichtung von Toleranzzonen vor, in denen festliche Veranstaltungen an Orten stattfinden dürfen, an denen der Lärm keine Belästigung für die Gemeinschaft darstellt.
Auf dem Treffen wurde auch die Abfallwirtschaft in Las Terrenas und der gesamten Provinz Samaná erörtert, die im Einklang mit den Bestimmungen des Allgemeinen Gesetzes über die integrierte Bewirtschaftung und Mitverwertung fester Abfälle 225-20 behandelt wird, das das Umweltministerium zur Regelung dieser Frage ermächtigt.
Der Minister betonte, dass dieses Problem in Las Terrenas mit der Schließung der derzeitigen Deponie, die als Umladestation fungiert, und der Einrichtung einer Sanitärdeponie endgültig gelöst werden wird.
Die Mangroven von Bajo Yuna sind ein Gebiet von globaler Bedeutung, das von den Vereinten Nationen im Rahmen des Übereinkommens über Feuchtgebiete, der so genannten Ramsar-Konvention, anerkannt wurde und in dem Schutzmaßnahmen für eine nachhaltige Umwelt durchgeführt werden. Dieser zwischenstaatliche Vertrag, der den Rahmen für die Erhaltung und sinnvolle Nutzung von Feuchtgebieten und ihren Ressourcen weltweit bildet, wurde 1971 in der iranischen Stadt Ramsar verabschiedet und trat 1975 in Kraft. Seitdem sind fast 90 % der UN-Mitgliedstaaten aus allen geografischen Regionen der Welt dem Vertrag beigetreten, darunter auch die Dominikanische Republik.
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