Die Maßnahmen gegen die illegale Präsenz haitianischer Staatsbürger in der Dominikanischen Republik dauern an. Täglich meldet die Generaldirektion für Migration (DGM) die Rückführung von über tausend Personen in das benachbarte Haiti.
Am Vortag nahmen Einsatzbrigaden der DGM insgesamt 1.196 Haitianer mit irregulärem Aufenthaltsstatus fest – im Rahmen von Operationen, die in mehreren Provinzen des Landes durchgeführt wurden.
Während dieser Einsätze, die unter Beteiligung weiterer staatlicher Sicherheitskräfte stattfanden, wurden Migranten unter anderem im Osten des Landes, im Großraum Santo Domingo, in La Vega, Dajabón, Montecristi und Mao/Santiago Rodríguez festgenommen.
An den Maßnahmen sind das Heer, die Nationalpolizei, das Verteidigungsministerium, die Marine und die Luftwaffe sowie weitere Behörden beteiligt.
Laut einer Mitteilung der DGM habe die gemeinsame Ausbildung und der Echtzeit-Informationsaustausch die Ressourcennutzung optimiert und die Effizienz bei der Aufdeckung illegaler Aktivitäten wie Menschenhandel und Schleusung erhöht.
Auch an diesem Freitag schob die DGM weitere 1.267 Personen über die Grenzübergänge in Elías Piña, Dajabón, Jimaní und Pedernales in ihr Herkunftsland ab.
Die DGM betonte, dass sie ihre Migrationspolitik weiterhin gemäß den Bestimmungen des Gesetzes 285-04, dem Mandat des nationalen Verteidigungs- und Sicherheitsrats und den Richtlinien von Präsident Luis Abinader verfolgen werde.
