In der Dominikanischen Republik kann das Autofahren zu Verstößen gegen die Verkehrsregeln führen – sei es aus Unwissenheit, Nachlässigkeit oder bewusster Entscheidung – mit Folgen, die von Geldbußen über den Entzug der Fahrerlaubnis bis hin zu strafrechtlichen Konsequenzen reichen können.
Offizielle Aufzeichnungen zeigen, dass sowohl Männer als auch Frauen im Land mit Sanktionen im Straßenverkehr belegt wurden.
In den letzten sieben Jahren wurden 10 169 486 Verkehrsstrafzettel ausgestellt, mit einem offenen Zahlungsvolumen von über 8 704 Millionen RD$, laut Angaben der Staatsanwaltschaft mit Stand Mai 2025.
Von dieser Summe sind 7 767 072 Strafen noch nicht beglichen. Nach Geschlecht aufgeschlüsselt entfallen 5 482 549 auf Männer, 776 621 auf Frauen, während in 1 512 256 Fällen das Geschlecht des Verkehrssünders nicht angegeben ist.
Die Behörde teilte dem Listín Diario mit, dass zu den häufigsten Verstößen beider Geschlechter die Missachtung der Pflicht zum Tragen eines zugelassenen Schutzhelms gehört – ein besonders unter Motorradfahrern verbreitetes Delikt.
Darüber hinaus teilte das Nationale Institut für Verkehr und Landtransport (Intrant) mit, dass bis Mai 2025 insgesamt 1 211 405 aktive Führerscheine auf Männer und 508 294 auf Frauen ausgestellt waren.
Die Register des Intrant zeigen auch ein stetiges Wachstum bei der Ausstellung von Führerscheinen in den letzten Jahren.
Bei den Frauen wurden 17 197 Lizenzen im Jahr 2018 ausgestellt; 24 186 im Jahr 2019; 26 866 im Jahr 2020; 112 610 im Jahr 2021; 133 819 im Jahr 2022; 124 821 im Jahr 2023; 120 853 im Jahr 2024 und 45 985 bis Mai 2025. Die Daten spiegeln einen Aufwärtstrend bei der Ausstellung von Führerscheinen für Frauen in den vergangenen Jahren wider.
Bei den Männern wurden 50 626 Führerscheine im Jahr 2018 ausgestellt; 69 689 im Jahr 2019; 70 252 im Jahr 2020; 262 257 im Jahr 2021; 315 469 im Jahr 2022; 303 308 im Jahr 2023; 286 944 im Jahr 2024 und 112 638 bis Mai 2025.
Ein Wachstum, das einen anhaltenden Anstieg der an Männer vergebenen Führerscheine belegt, insbesondere ab 2021, als sich die Zahlen im Vergleich zu den Vorjahren vervierfachten.
