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Große Neuigkeiten für den Tourismussektor: Die Europäische Union wird umfangreiche Investitionen tätigen, um das ernste Problem des Sargassos an der Karibikküste zu lösen. Das haben die Finanzminister der europäischen Länder beschlossen, die am Wochenende auf einem Makro-Gipfel in Santiago de Compostela (Spanien) zusammenkamen. Die Summe wurde nicht genannt, aber sie wird mit der Unterstützung mehrerer internationaler Banken umgesetzt, wie die Finanztageszeitung Expansión berichtet.
Das Thema Sargasso ist für die EU ein vorrangiges Projekt, da es unter den neun Projekten, die in Lateinamerika und der Karibik entwickelt werden sollen, an dritter Stelle steht. Die Schäden, die dieser Seetang in den karibischen Meeren anrichtet, geben Anlass zu ernster Sorge. Sie nehmen exponentiell zu und beeinträchtigen die Umwelt und die touristischen Ziele in der Dominikanischen Republik und an der Riviera Maya. Das Ziel der EU ist es, „Sargasso in eine Chance zu verwandeln“, so ein Sprecher.
Zur Bekämpfung von Sargasso soll eine öffentlich-private Partnerschaft gefördert werden. Die Partnerschaft wird mit Unterstützung der Europäischen Investitionsbank (EIB) umgesetzt und soll unverzüglich eingeleitet werden. Die Dominikanische Republik wird auch vom zweiten Punkt der Makrovereinbarung profitieren, der die Einrichtung eines Interkonnektivitätsnetzes zur Bekämpfung der Cyberkriminalität und zur Bewältigung von Naturkatastrophen und den Auswirkungen des Klimawandels vorsieht.
Die EU möchte ihre Beziehungen zu Lateinamerika und der Karibik, wo China allmählich Fuß fasst, nicht verlieren. Das Investitionsbudget beläuft sich auf 20 Prozent und endet 2027. Vertreter aus Lateinamerika nahmen an diesem Treffen der europäischen Finanzbeamten teil und stellten ihre dringendsten Bedürfnisse vor.
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