Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines weiteren starken Erdbebens in der Dominikanischen Republik?

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„Ich möchte die Menschen nicht beunruhigen, aber ich möchte ihnen sagen, dass sie in den nächsten 72 Stunden auf das Verhalten dieser Verwerfung achten müssen, denn es ist ein Zeichen dafür, dass sich genug elastische Energie angesammelt hat, um den Bruch zu verursachen, der heute Morgen um 7:11 Minuten aufgetreten ist“.

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Dies erklärte der Geologe Osiris de León, als er über die Möglichkeit eines weiteren Erdbebens in der Dominikanischen Republik sprach, wie es sich am Mittwoch, dem 1. Februar, ereignet hatte.

Der Experte erklärte, dass die Verwerfung im Enriquillo Plantain Garden, die für die starke seismische Bewegung verantwortlich war und die die Dominikaner in Angst und Schrecken versetzte, regionale Merkmale aufweist und dieselbe ist, die im Januar 2010 Haiti heimsuchte und Tausende von Toten hinterließ.

„Es könnte genügend elastische Restenergie vorhanden sein, um ein weiteres Beben gleichen oder größeren Ausmaßes zu erzeugen. Ich will nicht sagen, dass es zwangsläufig so ist, aber es ist oft so“, sagte er.

Aufgrund des Ereignisses der Stärke 5,3 auf der Richterskala, dessen Epizentrum südwestlich der Bucht von Las Calderas in Baní, Provinz Peravia, registriert wurde, wurde der Notfallplan der Notrufzentrale (COE) aktiviert.

Dies teilte der Direktor der Behörde, Juan Manuel Méndez García, mit und wies darauf hin, dass nach dem vorläufigen Bericht zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung keine Todesopfer infolge des Erdbebens zu beklagen waren.

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„Wir bitten die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren und den Empfehlungen der Notrufzentrale zu folgen“.

Méndez García erklärte, dass sofort nach Aktivierung des EOC der Infrastrukturausschuss mit der Schadensbeurteilung und Bedarfsanalyse beginnt, so dass im Laufe des Tages weitere Einzelheiten bekannt gegeben werden.

„Der Präsident der Republik (Luis Abinader), die Vizepräsidentin (Raquel Peña) und der Minister José Ignacio Paliza wissen Bescheid und stehen mit uns in Kontakt, um rechtzeitig auf die Geschehnisse in unserem Land zu reagieren“, so der Beamte.

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