Starkregenfälle

Wohnhäuser und Zufahrtswege durch Regenfälle in Bahoruco zerstört

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Die starken Regenfälle, die Teile der Dominikanischen Republik heimgesucht haben, verursachten Schäden an Zufahrtsstraßen und Wohnhäusern in Neyba, Provinz Bahoruco.

Die Häuser von Amantina Méndez und Marienny Encarnación wurden durch die Unwetterfront im Kaffeeanbaugebiet Panzo stark in Mitleidenschaft gezogen. „Das war wie ein Hurrikan, der hier hereingebrochen ist. Alles ist nass, ich glaube, das Bett wird verrotten“, sagte eine der Betroffenen.

Auch in das Wohnzimmer und die Schlafzimmer des Hauses von Marienny drang Wasser ein – ihr Haus befindet sich in einer besonders gefährlichen Lage für sie und ihre Familie.

„Das Wasser kam bis oben. Ich sagte mir: Ich bin hier im Namen Gottes. Es kam gegen sechs Uhr morgens“, berichtete die junge Mutter von drei Kindern.

Die Starkregenfälle beschädigten Straßen und Zufahrtswege, insbesondere in Panzo, wo der Fahrzeugverkehr nun stark eingeschränkt ist.

„Es gibt keine Straße mehr. Ab Veinte del Aguacate bergauf ist alles zerstört. Abwärts kann man noch mit dem Motorrad fahren – aber nur mit Mühe“, erklärte Daniel Montero Morillo.

Auch in Majagual de Galván ist die Durchfahrt erschwert, mehrere Stadtviertel wurden dort überflutet. Ebenso traten Bäche in Villa Jaragua und Las Clavellinas über die Ufer.

Staatliche Stellen und Gemeindeverwaltungen arbeiten derzeit an der Wiederherstellung der betroffenen Gebiete.