Die interannuelle Kerninflation lag bei 4,74 Prozent

Zentralbank der Dominikanischen Republik warnt vor steigenden Lebensmittelpreisen

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Die Zentralbank der Dominikanischen Republik (BCRD) warnte an diesem Mittwoch vor einem Anstieg der Preise für Lebensmittel und Transport in der Dominikanischen Republik, den sie auf eine Veränderung von 0,71 Prozent im Verbraucherpreisindex (VPI) zurückführte.

In diesem Zusammenhang erwähnte sie den Preisanstieg bei Kochbananen in ihren verschiedenen Sorten sowie bei weiteren landwirtschaftlichen Produkten wie Paprika, Kartoffeln, Tomaten und Zwiebeln.

Sie erinnerte daran, dass diese Anbauflächen von den intensiven Regenfällen im Oktober betroffen waren, einschließlich jener im Zusammenhang mit dem Sturm Melissa, die die kommerziellen und produktiven Aktivitäten in weiten Teilen des Landes einschränkten.

Unter Einbeziehung der Entwicklung des VPI im November lag die Jahresinflation — gemessen von November 2024 bis November 2025 — bei 4,81 Prozent und blieb damit seit 31 aufeinanderfolgenden Monaten innerhalb des Zielkorridors von 4,0 Prozent ± 1,0 Prozent.

Hinsichtlich der Kerninflation betrug der monatliche Wert 0,28 Prozent und lag damit unter dem Anstieg des allgemeinen VPI.

RÜCKGANG BEI DEN DIENSTLEISTUNGEN

Dies ist auf Preisrückgänge bei Telefoniediensten und kombinierten Telekommunikationspaketen zurückzuführen, ebenso wie auf Angebote, die im Laufe des Monats auf Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Fernseher und Waschmaschinen angewendet wurden.

Die interannuelle Kerninflation lag bei 4,74 Prozent und damit ebenfalls innerhalb des Zielbereichs der Zentralbank.

Die BCRD hob hervor, dass dieser Indikator klarere Signale für die Geldpolitik liefert, da er volatile Konsumgüter wie Lebensmittel mit hoher Preisvariabilität, Kraftstoffe und regulierte Dienstleistungen sowie alkoholische Getränke und Tabak ausschließt.

Die Institution wies darauf hin, dass die Gruppen mit dem größten Einfluss auf die Veränderung des VPI Lebensmittel und alkoholfreie Getränke, Transport, verschiedene Güter und Dienstleistungen, Restaurants und Hotels sowie Gesundheit waren.

In entgegengesetzter Richtung trugen Kommunikation, Bekleidung und Schuhe sowie Möbel und Haushaltsartikel dazu bei, die Inflation des Monats zu dämpfen.

GETRÄNKE

Die Gruppe Lebensmittel und alkoholfreie Getränke verzeichnete eine Inflation von 1,96 Prozent, während die Veränderung von 0,76 Prozent in der Gruppe Transport auf Erhöhungen der Flugtarife zurückzuführen war, ein für diese Jahreszeit typisches Verhalten.

TRANSPORT

Zudem wurden Preisanstiege bei Automobilen und einigen Dienstleistungen des Landtransports registriert.

Verschiedene Güter und Dienstleistungen wiesen eine Veränderung von 0,55 Prozent auf, bedingt durch höhere Preise für Körperpflegedienstleistungen, insbesondere Waschen, Frisieren und Haareschneiden.

Im Gegensatz dazu verzeichnete die Gruppe Kommunikation einen Rückgang von -1,48 Prozent infolge von Preisreduzierungen bei Mobiltelefonie und kombinierten Telekommunikationsdiensten, insbesondere bei jenen im Zusammenhang mit der Online-Datenübertragung.

Die Gruppe Restaurants und Hotels zeigte eine Veränderung von 0,52 Prozent, zurückzuführen auf Preiserhöhungen bei Mahlzeiten außer Haus, während der Bereich Gesundheit eine Inflation von 0,40 Prozent widerspiegelte, angetrieben durch den Anstieg der Preise für blutdrucksenkende Medikamente.