Ultimatum für Haitianer gefordert

15-Tage-Ultimatum gegen Haitianer in Sabana Iglesia

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Bei einer Demonstration im Ort Sabana Iglesia haben Mitglieder der „Antigua Orden Dominicana“ (AOD) gemeinsam mit Angehörigen und Bewohnern ein Ultimatum gegen haitianische Staatsangehörige ausgesprochen.

Die Kundgebung stand im Zusammenhang mit der Tötung von Yulenny Frías. Teilnehmer forderten die Festnahme von Víctor González Martínez, der als Hauptverdächtiger gilt.

Während der Demonstration erklärte der Aktivist Ángelo Vázquez, haitianische Staatsbürger hätten 15 Tage Zeit, die Gemeinde zu verlassen – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Die Aussage wurde von Teilen der Anwesenden unterstützt.

Die Mutter des Opfers, Yolanda Frías, forderte erneut Aufklärung und Gerechtigkeit. Sie äußerte den Verdacht, dass es sich um eine geplante Tat gehandelt habe.

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Auch innerhalb der Gemeinschaft wurde betont, dass der mutmaßliche Täter trotz dominikanischer Ausweispapiere haitianischer Herkunft sei. Offizielle Bestätigungen dazu liegen bislang nicht vor.

An der Veranstaltung nahmen zudem lokale Behörden teil, darunter Bürgermeisterin Joselyn Pichardo, die ihre Unterstützung für Maßnahmen zur Aufklärung des Falls signalisierte. Ein Gemeinderat rief zur Geschlossenheit auf, um Gerechtigkeit zu erreichen.

Die Forderung nach einem kollektiven Weggang haitianischer Staatsangehöriger wirft unterdessen rechtliche und gesellschaftliche Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf geltendes Recht und den Umgang mit Migration im Land.