Die Dominikanische Republik hat im bisherigen Jahresverlauf mehr als 230.000 Pfund des Halbedelsteins Larimar exportiert – eine Zahl, die den Wert von 2024 übertrifft, als 95.480 Pfund verkauft wurden, teilte das Ministerium für Energie und Bergbau am Freitag mit.
Larimar, ein Symbol der Identität und des kulturellen Erbes der Dominikanischen Republik, zeichnet sich durch eine attraktive Färbung aus, die von Dunkelblau bis Weiß reicht, und wird ausschließlich in den Minen der Provinz Barahona im Süden des Landes gefunden.
Der Anstieg der Verkäufe ist auf die internationale Zertifizierung der Herkunftsbezeichnung zurückzuführen, die die Erschließung neuer Märkte wie die Vereinigten Staaten, Deutschland, England und Italien ermöglichte, während China und Indien weiterhin die Hauptabnehmer sind.
GRÖSSTE ABNAHME
China erhielt in diesem Jahr mehr als 200.000 Pfund, während Indien 17.402 Pfund importierte.
Deutschland und die USA erhielten jeweils 700 Pfund des Halbedelsteins, Italien und England hingegen 40 bzw. 4 Pfund.
Im Gegensatz dazu tauchen Länder wie Peru und die Schweiz, die 2024 noch verzeichnet waren, im aktuellen Zeitraum nicht mehr als Käufer auf.
STAATLICHE INVESTITIONEN
Der Generaldirektor für Bergbau, Rolando Muñoz, erklärte, dass der Anstieg auf staatliche Investitionen in Sicherheit und Ausbildung der Bergleute zurückzuführen sei, was zu einer höheren Produktion und einer Stärkung der internationalen Präsenz von Larimar geführt habe.
Er versicherte, dass die Mine von Barahona ein operatives Zentrum mit angemessenen Arbeitsbedingungen sei.
Im vergangenen Juli verlieh die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) der Dominikanischen Republik das „Internationale Register der Herkunftsbezeichnung Larimar Barahona“, das den rechtlichen Schutz dieses Produkts gewährleistet.
Diese Bezeichnung schafft einen rechtlichen Schutzschild gegen die missbräuchliche Verwendung oder Aneignung seiner Herkunft durch Dritte auf internationaler Ebene.
